Ab nach Österreich ins Tannheimer Tal nach Grän.
Die Füssener-Jöchle_Bahn ist eine Einseilumlaufbahn (Kleinkabinenbahn). Die Kabinen fassen jeweils acht Personen.
Sie führt von Grän im Tannheimer Tal in Tirol auf das Füssener Jöchle in der Tannheimer Gruppe. Die Bahn wurde im Jahr 1998 in Betrieb genommen und ersetzte einen früheren Doppelsessellift. Die Talstation befindet sich auf einer Höhe von 1206 Metern, die Bergstation liegt auf 1823 Metern Höhe. Genau das richtige nach den Anstrengungen von gestern. Es wurde insgesamt ein sonniger Tag.
Über den Grat mit wenigen Höhenmetern wandern, und die Berge die sonst aus der Ferne zu sehen sind, Kelenspitze, Rote Flüh und Gimpel mal von der anderen Seite betrachten. Eingewaltiges Massiv. Dieter und Peter klären noch die Begrenzung des Lechs im Osten und Südosten, und die Sprüche Jller, Jsar, Lech und Inn fließen zur Donau hin, machen die Runde. Immer wieder wird gerätselt ob schon so früh Leute auf den Gipfeln sind. Dass die letzten Meter die schwierigsten sind, ist uns nun auch schon bekannt. Der Panoramablick in das Alpenvorland mit den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau rechte Hand, und linke Hand den Breitenberg mit Pfronten, 100 Gipfel in der Ferne mit Zugspitze und Nebelhorn faszinieren uns.
Der Weg ist teilweise so gut angelegt, das die bis zum Wegrand reichenden Latschenkiefern duften und nicht behindern. Es kommt richtig Freude auf. An einem Kreuzungspunkt meinte unser Käselieferant, ich bin mal schnell rauf zum Schartschroten, das sind ja nur 45 Minuten. Das hatte sich Norbert aber leichter vorgestellt, denn hier begann ein richtiger Klettersteig und da verließ ihn etwas den Mut. Wir hatten kaum einen Tisch an der Sonnenalm ergattert, tauchte er auch schon wieder auf. Das nun diskutiert wurde ist klar. Am späten Abend, Bergfest, halbe Woche vorbei, brachte dann Stimmung in die Runde, die beim Heimatabend in Hinterstein fortgesetzt wurde. Volksmusik bedeutet immer auch Pflege im Familien- oder Freundeskreis. Wo der Gamsbock springt, das Edelweiß blüht, und die Alpen glühen ist das Brauchtum keine Klischeevorstellung. Hier einige Ausschnitte aus dem Programm:
Schöner Abend mit Pflege des Brauchtums.
Warum schauen die Buben den Madeln unter den Rock und schreien Holodrihi???
Die Limousine mit Allradantrieb brachte uns dann in unter 8 Minuten Fahrzeit ins Hotel Löwen. Rekordverdächtig. Brauchtumspflege mit Obstler und Marillen folgte, und dann ab ins Bett, morgen ist um 09:00 Uhr Treffen, Freundeskreis.
1 Kommentar:
Warum schauen denn dann die Buben den Madeln unter den Rock und schreien Holodrihi??? - Die Antwort habbch glatt überlesen.
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