Der liebe Google-Mann ( Norbert ) hatte diesmal die Tour Leitung. Zu dritt an der Staumauer Kronenburger See, wurde gestartet. An diesem Tag wurde das Motto ausgegeben:
Nur die Harten kommen in den Garten. Dieter hatte es hart getroffen, meistens bergab.
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| Wanderroute Kronenburg |
| Dreisbachhütte |
Vorbereitet über Google wurde zuerst die Kapelle der Heiligen Brigida besucht. Die Schutzheilige der Viecher. Die Kapelle wurde im Jahre 1734 unweit der Kyll erbaut. Im Altarbild sind dann auch dieselben zu sehen. Einmal kreuz und quer durch den idyllischen Ort,und dann wie Kuh und Schaf der Wanderführung hinterher
| Kronenburg See |
| Altarbild Brigida Kapelle |
folgen wir auf dem Wanderweg
„ Moorpfad „ in einer älteren Karte mit KB 9 bezeichnet bis zum Goldberg. Windräder und Lavaabbau sorgten für genügend Gesprächsstoff. Auf den Feldwegen finden wir Mineralien. Dieter beschreibt diese und Norbert erklärt mal so ganz nebenbei die Bedeutung der Ortschaft Ormont. Wenn das nicht auf eine gute Vorbereitung hinweist, was dann??? Die eisenreiche Hornblende ist ein besonders wichtiges Amphibol, das neben Eisen auch hohe Anteile an Calcium, Natrium und Magnesium enthält. Das schwarze Biotit ist mit bloßem Auge zu sehen, Dieter hatte da einen Blick für.
| Glimmer auf der Karte |
| Lava am Goldberg |
Den Glimmer entdeckte dann Norbert, obwohl das ja eine Sache für einen Elektriker gewesen wäre. (Isolierstoff) Glimmer ist ein klar durchsichtiges Material (Aluminosilikat) mit einem hohen dielektrischen Widerstand; es ist beständig gegen eine konstante Arbeitstemperatur von 550°C und hat einen Schmelzpunkt von ca. 1250°C. Darüber hinaus ist Glimmer beständig gegen fast alle Medien wie z.B. Alkalien, Chemikalien, Gasse, Öle und Säuren. Genug davon liegt hier auf dem Wanderweg.
Den Ortsrand von Ormont streifen wir. Geologisch interessant ist der Ort wegen des Goldbergs. Der ehemalige Vulkan ist der westlichste Ausläufer der Vulkaneifel. Seinen Namen verdankt der Berg den zahlreichen Biotitkristallen, die in der Sonne glitzern. Im Volksmund hat ihnen das den Namen „Katzengold" eingetragen. Gelegentlich finden sich auch Olivinknollen. Seit der Nachkriegszeit wird die Lava des Vulkans intensiv abgebaut. Auf dem Weg KB 2 erreichten wir die Dreisbachhütte. Der Osterhase bescherte uns Schoko und Partyeier, die Sonne glitzert und eine nahegelegene Wiese wurde für einen erholsamen Mittagsschlaf genutzt.
Einige Kilometer über den KB10, mit dem Seitenschneider noch einen Osterstrauch zu recht schneiden und schon ist die Staumauer in Sicht. Gesichtet hatten wir morgens schon das Café am Kronenburger See, was selbst unser Leiter noch nicht kannte. Sonnenterrasse mit Blick auf den See und sich verwöhnen lassen, besser kann die Woche nicht beginnen.

1 Kommentar:
Jetzt weiß ich auch endlich, wer die Schutzheilige der Viecher ist :-)
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