Montag, 4. April 2011

Blankenheim-Wald, DB Station und Wanderstart.

Wiederrum war die Wandergruppe an diesem Montag verkleinert. Motorbootfahren und Kleinarbeiten am Haus hatten die Gruppe schrumpfen lassen. Am Bahnhof Blankenheim Wald war dann Start und Ziel. Das Wegzeichen SM 2 ( Sehen mit 2 Augen ) wurde zuerst Mal der Begleiter, bzw. die Bezeichnung Rhein-Rureifel-Weg, des Eifelverein, in der Streckenführung durch das wildwüchsige Winselbachtal bis zum Parkplatz Silberberg. Gerd führte die Mitwanderer an Frühlingsboten entlang des Weges vorbei und diese ließen bei bedecktem Himmel die Laune aufmuntern. Rätsel raten welche Pflanzen sind das.  Auf den breiten Wegen konnte eine vielseitige Unterhaltung stattfinden. Wilde Narzissen wurden ebenfalls geschichtet, da könnte man die obligatorische Narzissen Wanderung in der nächsten Woche starten.
Was ist das???
Wilde Narzissen
Die Wegbezeichnung wechselte im Schmidtheimer Forst auf die Nummer
SM 4 ( Sch..... mit 4 mal Papier)  die bis zum Naturschutzgebiet am Urft Weiher dann bei zwei Bankplätzen eine Mittagspause ermöglichte. Leichter Sonnenschein stellte sich ein und die Horde Wildschweinen war auch schon an uns vorbeigezogen. Der Weiher sammelt hier auf 537 m N.N. einige Quellbäche, und dieses Fließgewässer ergibt nun von Schmidtheim aus die Urft. Frische Oliven mit Chili, direkt aus Berlin eingeflogen machte ebenso die Runde wie feinste Schokospezialitäten aus Rom. Gut das man Freunde hat in allen Regionen der Republik.
Info zum Urft-Weiher
Freunde
Es blieb bei der Wegbezeichnung mit SM, Sommermorgen, aber die Sonne wollte doch nicht so recht zum Vorschein kommen. Dafür präsentierte sich die Burg Schmidtheim in frischem Anstrich, und zählt zu den besterhaltenen Schlösser in der Eifel. Im 16 Jahrhundert erbaut befindet sich am Zugang die Gerichtslinde der Herrschaft Smydeheim.

Schloss Schmidtheim
Gerichtslinde
Das letzte Drittel der Wanderung wurde auf dem Höhenzug mit Weitsicht belohnt und die Motte  Zehnbachhaus nur von weiten betrachtet. Ein recht geheimnisvoller Ort, und 1960 wurden zum ersten Mal die archäologischen Forscher aufmerksam. Gefundene Keramik-Reste ließen eine Besiedelung um 1150 vermuten. Die 100 m Entfernung wollte so keiner mehr zurücklegen, somit wurden laut Navi Aufzeichnung halt nur 17,6 km erwandert. Die Nähe des Ortes Marmagen, verleitete zum Besuch der Bäckerei Milz. Die vielen neuerschaffenen NSG an der Route sind in der Sommerzeit sicher noch mal sehenswert.

1 Kommentar:

Norbert hat gesagt…

Liber Gerd,
zu Deiner Fotofrage " Was ist das ",die Antwort.
Seidelbast!
Dadhne mezereum
Bis 1,5m hoher,schwach verzweigter Strauch.Von Februar bis April 4zählige,zwittrige,5-10mmm lange rosa Blüten.Glänzend rote, kugelige,8mmm große Steinfrüchte ab August;sie werden von Vögeln verbreitet.
V. Laubmischwälder,Auenwälder mit kalkhaltigen Böden.
B Die ganze Planze ist sehr giftig und daher für Deinen Garten nicht geeignet.