Montag, 11. November 2013

Bröhlingen.

Wandertour: 2013_40
Wegstrecke am 11.11.2013
Wanderführer: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7.
Region:. Bad Münstereifel
Länge: 14,66 km
Gehzeit brutto: 4 Std. 14 Minuten.
WDG: 4,8 km/h
Wegmarkierung: A1 örtlich Hümmel, Mühlenweg, Eifelverein ( 3 )
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, Wasserwege, Asphalt, streckenweise.
Anspruch: leicht.
Wetter: 8° Grad C, morgens Raureif, Sonnenschein gute Sicht.
Steigung: 330 auf 498
Sehenswertes: Weitsichten am Wiesengrund von Bröhlingen.

Unsere Tour begann in dem beschaulichen Ort Bröhlingen. Laut Nabu lag am Sonntag der Schwerpunkt der Kraniche über der Eifel, und dieses Schauspiel konnte Gerd und Herbert auf der Sasserather Höhe erleben.
Nach dem Sammelpunkt zogen die Vögel weiter über die Eifel Richtung Frankreich. Die Laute waren deutlich zu vernehmen, da wandert der Berichterstatter am Elften im Elften durch die Lande und der hatte doch seinen 46. Hochzeitstag.
Abwärts zum Armuthsbach durch das herbstliche Tal. Der Armutsbach ist ein kleiner Bach, der südlich von Blankenheim entspringt, sich durch die Landschaft mäandert, und bei Schuld, Kreis Ahrweiler, in die Ahr mündet. Einzig die Beschaffenheit des Mühlenwegs, der geschottert ist, war angenehm, einiger maßen trocken. Hin und wieder ein Gullideckel zeigt, man ist noch auf dem richtigen Weg.
Am Armuthsbach
Das Armuthstal ist ohne Bebauung, zum Teil erfolgt eine landwirtschaftliche Nutzung durch Beweidung mit Rindern. Das Tal ist geprägt durch seitliche bewaldete Hänge. Die Weiden in der Talsohle sind sehr feucht und dadurch bietet sich eine reiche Nahrungsquelle die seltenen Schwarzstörche, die sollten hier wieder langsam heimisch werden.
Warmer Nebel hebt sich im Tal
Weiter aufwärts nach Pitscheid und dann über den Eifelvereinsweg in Richtung Sasserath. Auf einer Bank bei strahlendem Sonnenschein die Weitsicht genießen und mit einen Grappa für Papa macht den Tee schmackhaft.
Das Ziel in Sichtweite
Berge und Meer
Da eine Wanderung ohne Weitsicht in der Hocheifel nur eine halbe Wanderung ist, wurde dieser Startpunkt ausgewählt, und mit einer Weitsicht am Nachmittag belohnt.
So schön kann wandern sein
Die Weideflächen waren früher mit Heidesträuchern bepflanzt.
Die Heidesträucher mitsamt dem Wurzelgeflecht wurden ausgegraben und man warf sie auf kleine Haufen zum Trocknen zusammen. Man durchmischte sie anschließend mit dürren Zweigen und zündete sie an. Diese Schiffelfeuer brannten und schwelten tagelang. Nach dem Erkalten der Asche ließ man diese vom Wind auseinanderwirbeln, riss den entblößten Boden auf und pflügte den Aschedünger unter. Danach konnte die Aussaat beginnen. Diese einfache Düngemethode reichte für 2 Ernten. Unsere Ernte bestand darin mal wieder einen ausgesprochen schönen Tag erwischt zu haben.

1 Kommentar:

BerlinerKindl (wieder online) hat gesagt…

SChönet Wetta