Wandertour:
2013_40
| Wegstrecke am 11.11.2013 |
Wanderführer: Gerd
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7.
Region:. Bad Münstereifel
Länge: 14,66
km
Gehzeit
brutto: 4 Std. 14 Minuten.
WDG: 4,8 km/h
Wegmarkierung: A1 örtlich Hümmel, Mühlenweg,
Eifelverein ( 3 )
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, Wasserwege,
Asphalt, streckenweise.
Anspruch: leicht.
Wetter: 8° Grad C, morgens Raureif, Sonnenschein
gute Sicht.
Steigung: 330 auf 498
Sehenswertes: Weitsichten am Wiesengrund von
Bröhlingen.
Unsere Tour begann in dem beschaulichen Ort
Bröhlingen. Laut Nabu lag am Sonntag der Schwerpunkt der Kraniche über der
Eifel, und dieses Schauspiel konnte Gerd und Herbert auf der Sasserather Höhe
erleben.
Nach dem Sammelpunkt zogen die Vögel weiter über die
Eifel Richtung Frankreich. Die Laute waren deutlich zu vernehmen, da wandert
der Berichterstatter am Elften im Elften durch die Lande und der hatte doch
seinen 46. Hochzeitstag.
Abwärts zum Armuthsbach durch das herbstliche Tal. Der
Armutsbach ist ein kleiner Bach, der südlich von Blankenheim entspringt, sich
durch die Landschaft mäandert, und bei Schuld, Kreis Ahrweiler, in die Ahr
mündet. Einzig die Beschaffenheit des Mühlenwegs, der geschottert ist, war
angenehm, einiger maßen trocken. Hin und wieder ein Gullideckel zeigt, man ist
noch auf dem richtigen Weg.
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| Am Armuthsbach |
Das Armuthstal ist ohne Bebauung, zum Teil erfolgt
eine landwirtschaftliche Nutzung durch Beweidung mit Rindern. Das Tal ist
geprägt durch seitliche bewaldete Hänge. Die Weiden in der Talsohle sind sehr
feucht und dadurch bietet sich eine reiche Nahrungsquelle die seltenen
Schwarzstörche, die sollten hier wieder langsam heimisch werden.
| Warmer Nebel hebt sich im Tal |
Weiter aufwärts nach Pitscheid und dann über den
Eifelvereinsweg in Richtung Sasserath. Auf einer Bank bei strahlendem
Sonnenschein die Weitsicht genießen und mit einen Grappa für Papa macht den Tee
schmackhaft.
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| Das Ziel in Sichtweite |
| Berge und Meer |
Da eine Wanderung ohne Weitsicht in der Hocheifel
nur eine halbe Wanderung ist, wurde dieser Startpunkt ausgewählt, und mit einer
Weitsicht am Nachmittag belohnt.
| So schön kann wandern sein |
Die Weideflächen waren früher mit Heidesträuchern
bepflanzt.
Die Heidesträucher mitsamt dem Wurzelgeflecht wurden
ausgegraben und man warf sie auf kleine Haufen zum Trocknen zusammen. Man
durchmischte sie anschließend mit dürren Zweigen und zündete sie an. Diese
Schiffelfeuer brannten und schwelten tagelang. Nach dem Erkalten der Asche ließ
man diese vom Wind auseinanderwirbeln, riss den entblößten Boden auf und
pflügte den Aschedünger unter. Danach konnte die Aussaat beginnen. Diese
einfache Düngemethode reichte für 2 Ernten. Unsere Ernte bestand darin mal
wieder einen ausgesprochen schönen Tag erwischt zu haben.


1 Kommentar:
SChönet Wetta
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