Montag, 28. April 2014

Bürvenich.

Wandertour: 2014_15

Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5a
Region:. Mechernich, Kommern.
Länge: 8,2 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 12 Minuten.
WDG: 3,5 km/h
Wegmarkierung gelbe Pfähle, und Steinquader, örtliche Markierung
Wegbeschaffenheit: trockene Pfade und Wege.
Anspruch: leicht
Wetter: 18 Grad C, trocken, bewölkt.
Steigung: 320 Meter
Sehenswertes: die Zülpicher Börde, Felder und Wiesen, Hecken.
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 15 in 2014 ist der Wanderparkplatz oberhalb von Bürvenich. Eine Tippeltour war angesagt. Da hatte Herbert, die heutige Wanderleitung eine schöne Strecke ausgesucht. Was für ein Blick.
Der reicht vom Michelsberg bis zum Siebengebirge, immerhin 45 Kilometer, von Euskirchen bis zu den Kraftwerken der Braunkohle, auf das gesamte Bördeland, was sich vor 60 Millionen Jahren abgesenkt hat. Wir stehen etwa 100 Meter höher auf Muschelkalk in einem Meer von Buntsandstein. In der letzten Eiszeit trug der Wind den so genannten Löß bis an den Nordrand der Eifel und machte die Zülpicher Börde zu einem sehr fruchtbaren Gebiet, das bis heute stark durch den Ackerbau geprägt ist.
Mit gutem Recht ist dieser Fernblick bei den Eifel-Blicken eingeordnet worden, auch wenn man gar nicht in die Eifel schaut, sondern aus ihr hinaus.
Der Hinweisstein am Boden trägt eine Nr.1.für den alten geologischen Wanderpfad, wir folgen am Waldrand zunächst einem neu angelegten Rundweg durch das Bürvenicher Naturschutzgebiet, der mit Kalksteinbrocken und gelben Pfosten markiert ist.
Das gelbe Bild auf dem Stein, das als Wegzeichen dient, stellt die neue Floisdorfer Kapelle dar, zu der dieser gelb markierte Weg auch führt.
Über einen Höhenrücken fällt der Blick auf Berg mit Kirche und Burg. Die flache Höhe, die sich Berg nennt, war schon zu römischen Zeiten besiedelt, hier gab es eine Villa montis, 699 erstmals erwähnt, als sie dem englischen Missionar Willibrord zum Geschenk gemacht worden war. Wir machen uns ein Geschenk und genießen die Pause auf einer Anhöhe oberhalb von Berg.

In weiter Ferne aufziehende Wolkenfelder verkürzen die Tour jedoch war bis zum Ausgangspunkt kein Regen in Sicht, dafür eine gelungene Kaffeepause in Kaffee Minden in Lechenich. Geheimtipp, Eissplitter.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

na düt is ja keen schönet Wetta - so Trüba Himmel! Da hamwa dit in Bärlin schöna!
24,6° abends um 19 Uhr - nicht im aufgeheizten Wintergarten, sondern auf der Terrasse!