Zwischen Morgenkaffee und
Nachmittagskuchen.
Wanderung: 13_2015
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Eifelverein Nr. 5
Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Länge: 14,5 km.
Gehzeit brutto: 3h 35 min.
WDG: 4,8 km/h
Streckenführung: Kaffee Römerquelle N1, N4, 13
Richtung Ahekapelle, N4 Pilgerweg Forsthaus Mürel links liegen lassen, rechts
in Richtung Schutzhütte Kücheler Heck, Nr. 13, Nr. 14. Fossilien Acker.
Wegbeschaffenheit: gut befestigte Wanderwege.
Anspruch: leicht
Wetter: ca. +
6 Grad windig, Nebel, Nieselregen, Wetter wie im November.
Steigung: minimal von 330m auf 612m.
Sehenswürdigkeiten: Schlehdorn Blüte links
und rechts des Wanderweges.
Ausgangspunkt
der Wanderung war am Kaffee Römerquelle in Nettersheim. Klare Ansage, an diesem
Morgen, bei dem Wetter gehen wir erst mal einen Kaffee trinken. Eine Anspielung
für den Berichterstatter, diesen Modus sich zu merken. Für die Wanderleitung
war wohl ausschlaggebend der letzte Satz im Blogg von voriger Woche, war das
ein Tag!!! Apropos Blogg, da ist auf der linken Seite ein Zählwerk für Wanderfreunde
eingerichtet und bisher nur 13 mal angeklickt worden, das Ergebnis ist anonym,
oder ich muss in Berlin mal den BND besuchen.
Wiese
statt Keller, Wandern statt Ergometer, Wald statt Laufband, der Sommer ist nicht
mehr weit. Fitnessfanatiker kommen langsam wieder auf Tour. Raus aus der
Wohnung an die frische Luft. Das Letztere war heute, die Pollen abgeregnet, gut
befestigte Wege und die Hoffnung gegen Mittag tritt Besserung ein.
Ab in Richtung Ahekapelle und dann die Überlegung
tun wir uns das an, weiter zu wandern, Grau in Grau mit leichtem Nieselregen.
Schnell ein paar Kerzen anzünden und über den folgenden Spruch nachdenken.
Die weißen Blüten des Schlehdorns erscheinen im März
und April, lange vor dem Laubaustrieb. Dadurch lässt sich die Schlehe in diesem
Zeitraum leicht vom Weißdorn unterscheiden, dessen Blüten erst nach den
Blättern gebildet werden.
Der Schlehdorn bevorzugt sonnige Standorte an Weg-
und Waldrändern und felsigen Hängen oder in Gebüschen, bei eher kalkhaltigen,
oft auch steinigen Böden. Ein Lichtblick bei diesem Wetter, und doch lassen wir
uns die gute Laune nicht vermiesen das wird auf den folgenden Bildern
erkennbar.
„Komm setz dich hin ich mache ein Foto“, der
Hintergedanke, Gerd eine nasse Hose verpassen bis das Bild abgelichtet ist? Nach
dem die Temperaturanzeige von Fahrenheit auf Grad Celsius gewechselt hatte,
gerade mal 6 Grad bei windigem Wetter war die Einkehr in das gemütliche Kaffee
Römer obligatorisch, fast so wie Sponsoring nach einem Bildungsurlaub in
Griechenland. Dank an die Wanderleitung, nächste Woche sind bisweilen 2
Personen on Tour.
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