Montag, 20. April 2015

Sinnersdorf und Zons.

Zwischen Blumen und Genuss.

Leitung: Peter.
Wanderinfos: Heute nicht präsent. 
Ausflugsfahrt mit dem neuen Bulli in einen der größten Betriebe an Rhein und Erft. Blumen Engels in Sinnersdorf. Zunächst wurde bei einem Kaffee noch ein Mustergarten in Weiden unter die sachkundige Lupe genommen.
Mit lustigen Geschichten auf der Fahrt nach Sinnersdorf wurde der Ruhe Wandertag eingeläutet. Die sachkundigen Erläuterungen vom Gärtnermeister Peter H. während des Rundgangs ließen Blumen sprechen. Was ist im Moment In, wie wird die Ware vermarktet, wie ist der Produktionsverlauf, Insidergeschichten der Familie etc.


Eintopfen von Geranien per Maschine und weiterleiten über Trassen per Computer. Auf über 45.000 m² werden über 300 Sorten produziert. Somit ca. 6. Millionen Pflanzen pro Jahr. Daten des Betriebs:

2015 Erweiterung um 2500 m² Kalthausfläche, Schaffung von erweiterten Sozial- und Büroflächen
2014 Erweiterung um 15.000 m² Warmhausfläche
2013 Betriebsübernahme durch Josef Engels
2013 Start auf dem Blumengroßmarkt Düsseldorf
2009 Eintritt von Josef Engels ins Unternehmen
2000 Umstellung der Heizungsanlage auf den nachwachsenden Rohstoff Holz
1983 – 2009: Erweiterung der Produktionsfläche auf 3 ½ Hektar Glas- und 2 Hektar Freilandfläche
1983 Betriebsübernahme durch Tochter Karin und Schwiegersohn Peter Engels
1981 Umstellung des gesamten Sortiments auf Topfpflanzen
1966 Verlegung des Betriebes nach Pulheim – Sinnersdorf im Kölner Norden
1953 Toni Hecker tritt den Blumengroßmarkt Köln bei
1947 Gründung des Gartenbaubetriebes durch Toni Hecker in Köln Worringen, Produktion von Nelken, Gladiolen, Tulpen im Schnitt auf 2000 m² Glasfläche
Einer nachhaltigen Wärmeerzeugung über eine Holzhackschnitzelheizung unter Verwendung von Holzresten aus der Umgebung, die stetigen technischen Verbesserung der Gewächshausanlagen, eine perfekte Klimasteuerung für alle Kulturen, dem biologischen Pflanzenschutz z.B. durch den Einsatz von Nützlingen.




Heute sind 90% der Gewächshausflächen drei- und vierschalig eingedeckt. Entweder mit Doppelfolie und Energieschirm oder Einfachverglasung mit doppeltem Energieschirm. Regenerativen Energieträger wie Holzhackschnitzel, Photovoltaik und ein Blockheizkraftwerk erzeugen in Kombination den betriebsinternen Wärme- und Strombedarf. Durch die ausschließliche Beheizung mit Holz-Hackschnitzeln aus Holzresten der Umgebung werden ca. 1.500 Tonnen CO2 eingespart. Die Nutzung von 95% des in der Photovoltaikanlage erzeugten Stroms und der hohe Wirkungsgrad von 85 % des Blockheizkraftwerkes sorgen für eine beispielhafte Strom- und Wärmenutzung. Mit diesem Konzept wurde in 2014 der Umweltpreis des Landes Nordrhein-Westphalen erreicht.

Wir erreichen einen weiteren Höhepunkt des Tages die Stadt Zons am Rhein. Eine der wenigen derart einzigartig erhaltenen mittelalterlichen Städte mit einer sehr gut erhaltenen Befestigungsanlage aus dem 14. Jahrhundert, und wird deswegen häufig das Rothenburg des Rheinlands genannt.

In der Torschenke, die auf eine 600 jährige Geschichte zurück Blick,
lassen wir uns auf der Sonnenterrasse nieder und durchleuchten die Speisekarte.

Ein Kreuzschifffahrtsfahrer hatte die Erleuchtung bzw. folgenden Spruch auf den Lippen: Bei der Durchfahrt durch den Panamakanal hatte Kapitän Morten Hansen gesagt: „Jeder der hier durchfährt soll seinen Freunden zu Hause etwas Gutes tun“. Danke Norbert für den Mittagstisch und Kaffee und Kuchen. Das wird schwer für die Wanderleitung nächste Woche.

Keine Kommentare: