Zwischen Blumen und Genuss.
Leitung: Peter.
Wanderinfos: Heute nicht präsent.
Ausflugsfahrt
mit dem neuen Bulli in einen der größten Betriebe an Rhein und Erft. Blumen
Engels in Sinnersdorf. Zunächst wurde bei einem Kaffee noch ein Mustergarten in
Weiden unter die sachkundige Lupe genommen.
Mit
lustigen Geschichten auf der Fahrt nach Sinnersdorf wurde der Ruhe Wandertag
eingeläutet. Die sachkundigen Erläuterungen vom Gärtnermeister Peter H. während
des Rundgangs ließen Blumen sprechen. Was ist im Moment In, wie wird die Ware
vermarktet, wie ist der Produktionsverlauf, Insidergeschichten der Familie etc.
Eintopfen
von Geranien per Maschine und weiterleiten über Trassen per Computer. Auf über 45.000 m² werden
über 300 Sorten produziert. Somit ca. 6. Millionen Pflanzen pro Jahr. Daten des
Betriebs:
2015 Erweiterung um
2500 m² Kalthausfläche, Schaffung von erweiterten Sozial- und Büroflächen
2014 Erweiterung um
15.000 m² Warmhausfläche
2013
Betriebsübernahme durch Josef Engels
2013 Start auf dem
Blumengroßmarkt Düsseldorf
2009 Eintritt von
Josef Engels ins Unternehmen
2000 Umstellung der
Heizungsanlage auf den nachwachsenden Rohstoff Holz
1983 – 2009:
Erweiterung der Produktionsfläche auf 3 ½ Hektar Glas- und 2 Hektar
Freilandfläche
1983
Betriebsübernahme durch Tochter Karin und Schwiegersohn Peter Engels
1981 Umstellung des
gesamten Sortiments auf Topfpflanzen
1966 Verlegung des
Betriebes nach Pulheim – Sinnersdorf im Kölner Norden
1953 Toni Hecker
tritt den Blumengroßmarkt Köln bei
1947 Gründung des
Gartenbaubetriebes durch Toni Hecker in Köln Worringen, Produktion von Nelken,
Gladiolen, Tulpen im Schnitt auf 2000 m² Glasfläche
Einer nachhaltigen Wärmeerzeugung über eine
Holzhackschnitzelheizung unter Verwendung von Holzresten aus der Umgebung, die
stetigen technischen Verbesserung der Gewächshausanlagen, eine perfekte
Klimasteuerung für alle Kulturen, dem biologischen Pflanzenschutz z.B. durch
den Einsatz von Nützlingen.
Heute sind 90% der Gewächshausflächen drei- und
vierschalig eingedeckt. Entweder mit Doppelfolie und Energieschirm oder
Einfachverglasung mit doppeltem Energieschirm. Regenerativen Energieträger wie
Holzhackschnitzel, Photovoltaik und ein Blockheizkraftwerk erzeugen in
Kombination den betriebsinternen Wärme- und Strombedarf. Durch die
ausschließliche Beheizung mit Holz-Hackschnitzeln aus Holzresten der Umgebung
werden ca. 1.500 Tonnen CO2 eingespart. Die Nutzung von 95% des in der
Photovoltaikanlage erzeugten Stroms und der hohe Wirkungsgrad von 85 % des
Blockheizkraftwerkes sorgen für eine beispielhafte Strom- und Wärmenutzung. Mit
diesem Konzept wurde in 2014 der Umweltpreis des Landes Nordrhein-Westphalen
erreicht.
Wir erreichen einen weiteren Höhepunkt des Tages die Stadt Zons
am Rhein. Eine der wenigen derart einzigartig erhaltenen mittelalterlichen
Städte mit einer sehr gut erhaltenen Befestigungsanlage aus dem 14.
Jahrhundert, und wird deswegen häufig das Rothenburg des Rheinlands genannt.
In der Torschenke, die auf eine 600 jährige
Geschichte zurück Blick,
lassen wir uns auf der Sonnenterrasse nieder und
durchleuchten die Speisekarte.
Ein Kreuzschifffahrtsfahrer hatte die Erleuchtung
bzw. folgenden Spruch auf den Lippen: Bei der Durchfahrt durch den Panamakanal
hatte Kapitän Morten Hansen gesagt: „Jeder der hier durchfährt soll seinen
Freunden zu Hause etwas Gutes tun“. Danke Norbert für den Mittagstisch und
Kaffee und Kuchen. Das wird schwer für die Wanderleitung nächste Woche.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen