Dienstag, 21. April 2015

Remagen

Siebzig plus Siebzig
Wenn Mann oder Frau, die 70 erreicht, wird wiederholt der Wunsch geäußert, da müssten wir auch hinfahren. Ob im Radio, der Zeitung, im TV oder von Freunden die Botschaft kommt ist die Dame des Hauses nicht mehr zu bremsen.
Einen dieser Hinweise wird Folge geleistet.
70 Jahre die Brücke von Remagen.
Ein TV Bericht mit anschließender Doko wurde zu Anlass genommen sich die verbleibenden Reste der Brücke einschließlich Museum an zu schauen.
Die Brücke wurde während des 1. Weltkrieges auf Drängen der Generäle erbaut, um mehr Truppen und Material an die sogenannte Westfront zu bringen.
Als Eisenbahnbrücke geplant von Karl Wiener. Länge 325 Meter, Höhe Wasserstand Rhein 14,80 Meter, und der höchste Bogenpunkt war 29,25 Meter. Mit zwei Gleise und einen Fußgängersteg war das dato schönste Stahlbrücke über den Rhein.
Die Eroberung der Brücke gelang am 7 März 1945 einer kleinen Vorhut der 9. US Panzerdivision unter Führung des deutsch-stämmigen Leutnants Karl. H. Timmermann. Deutsche Sprengversuche waren bis dato fehlgeschlagen. Die Eroberung ging als das Wunder von Remagen in die Annalen der Kriegsgeschichte ein. Eisenhower soll ausgerufen haben:
Die deutsche Heeresleitung versuchte durch Bombenangriffe und V2 plus Kampfschwimmer die Brücke zum Einsturz zu bringen. Ohnmächtiger Zorn und Schnellgerichte kosteten 5 Offizieren das Leben. Zu Tode verurteilt im Westerwald. Am 15 März stürzte die schwer beschädigte Brücke ein und riss 30 US Soldaten in den Tod.
Ein Friedensmuseum wurde durch den Verkauf von geborgenen Brückensteinen aus dem Rhein errichtet. Unter anderen ist in einem Filmbeitrag der Angriff auf Brühl und das Schloss dokumentiert.

Zigtausend Gefangene wurden auf den Rheinwiesen festgehalten und eine katastrophale Versorgungsaufgabe stand dem gegenüber. Die Logistik war noch nicht so weit. Das wird in einem Bild für Essbesteck deutlich.

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