Siebzig plus Siebzig
Wenn Mann
oder Frau, die 70 erreicht, wird wiederholt der Wunsch geäußert, da müssten wir
auch hinfahren. Ob im Radio, der Zeitung, im TV oder von Freunden die Botschaft
kommt ist die Dame des Hauses nicht mehr zu bremsen.
Einen dieser
Hinweise wird Folge geleistet.
70 Jahre die Brücke von Remagen.
Ein TV
Bericht mit anschließender Doko wurde zu Anlass genommen sich die verbleibenden
Reste der Brücke einschließlich Museum an zu schauen.
Die Brücke
wurde während des 1. Weltkrieges auf Drängen der Generäle erbaut, um mehr
Truppen und Material an die sogenannte Westfront zu bringen.
Als
Eisenbahnbrücke geplant von Karl Wiener. Länge 325 Meter, Höhe Wasserstand
Rhein 14,80 Meter, und der höchste Bogenpunkt war 29,25 Meter. Mit zwei Gleise
und einen Fußgängersteg war das dato schönste Stahlbrücke über den Rhein.
Die Eroberung
der Brücke gelang am 7 März 1945 einer kleinen Vorhut der 9. US Panzerdivision
unter Führung des deutsch-stämmigen Leutnants Karl. H. Timmermann. Deutsche
Sprengversuche waren bis dato fehlgeschlagen. Die Eroberung ging als das Wunder
von Remagen in die Annalen der Kriegsgeschichte ein. Eisenhower soll ausgerufen
haben:
Die deutsche
Heeresleitung versuchte durch Bombenangriffe und V2 plus Kampfschwimmer die
Brücke zum Einsturz zu bringen. Ohnmächtiger Zorn und Schnellgerichte kosteten
5 Offizieren das Leben. Zu Tode verurteilt im Westerwald. Am 15 März stürzte
die schwer beschädigte Brücke ein und riss 30 US Soldaten in den Tod.
Ein Friedensmuseum
wurde durch den Verkauf von geborgenen Brückensteinen aus dem Rhein errichtet.
Unter anderen ist in einem Filmbeitrag der Angriff auf Brühl und das Schloss
dokumentiert.
Zigtausend Gefangene
wurden auf den Rheinwiesen festgehalten und eine katastrophale
Versorgungsaufgabe stand dem gegenüber. Die Logistik war noch nicht so weit.
Das wird in einem Bild für Essbesteck deutlich.
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