Samstag, 9. Juli 2016

Berlin-Brühl-Mützenich-Brühl.

Hohes Venn.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Ostbelgien
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  20,3 Kilometer, 05:15 h, 476 hm.
Wegführung: Orange Rechteck.
Anspruch: anspruchsvoll Wetter: + 21,3 Grad C, bedeckt, Sonne.

Unser Berlinbesuch hat sich angekündigt, und somit ist die Headline geboren. Nach einem Schlemmerabend in den 30 Stühlen von Brühl am Freitagabend, der Einladung sind wir gerne gefolgt, Danke schön, ist für den Samstag eine Wanderung in der Planung. Das Wetter ist sehr gut für eine Tour auf 625 Höhenmeter mit angenehmen Temperaturen. Da es im Venn meist ein wenig kühler ist als in der Kölner Bucht, bietet sich eine Tour an sonnenreichen Tagen an, wenn am Rhein alles vor Hitze stöhnt. Morgens kann es im Venn recht frisch sein, ein kurzer Blick gegen Himmel und es bleiben die Jacken im Auto.
Die zum Teil sehr zugewachsenen Pfade lassen sich durchaus in kurzen Hosen bewältigen. Wer empfindlich ist, sollte eher lange Kleidung tragen, vor allem wegen der Stechmücken.
Das Hohe Venn in Belgien gehört sicherlich zu den schönsten Wanderregionen direkt hinter der Grenze, und erfreut den Naturliebhaber mit seinen weitläufigen Wiesen, Wäldern und Moorlandschaften immer wieder aufs Neue.
Eiszeitgletscher hinterließen vor vielen tausend Jahren ein ausgedehntes Hochmoor, in dessen tiefen Torfschichten sich große Wassermengen sammeln. Hier ist die Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten, deren Entdeckung der Wanderung ihren besonderen Reiz verleiht. Unsere Tour bietet dem interessierten Wanderer die Möglichkeit, die Schönheit dieser einmaligen Moorlandschaften zu erkunden und dabei die Natur von ihrer unberührten Seite kennen zu lernen.
Nach Querung der N67 geht es über die Stege im Nahtsief Venn in Richtung Getzbach. Hier wird das Wasser leicht gestaut und man sieht einige Schaumkronen. Dies sind Abbaustoffe aus dem Torf und sind natürlichen Ursprungs. Eine kleine Brücke queren und auf Wiesenwegen geht es durch lichtdurchflutete Waldabschnitte.
Die Sonne versetzt die Landschaft mit wunderschönen Lichtstimmungen und der Wolkenbildung in eine Augenweide. An Blaubeerbüschen auf weichen und verwurzelten Pfaden, an Steinen vorbei geht es weiter in Richtung Wesertalsperre.
Entlang des Kutenhart Venn ist der Getzbach noch mal zu überqueren. Eine kurze Trinkpause, denn es geht steil an trotz der zahlreichen Steine und Äste, die im Bachbett liegen, wird Ternell erreicht.
Hinter den Forsthaus Ternell geht es abwärts ins Tal der Hill. Wildromantisch schlängelt sich die Hill durch das Gebirge in Richtung Eupen, um in die Maas zu münden.
Am Kreuzungspunkt zum Spohrbach wurde eine zweite Pause eingelegt wo Dank Melanie mit dem I Pad ein gemeinsames Selfie entstand. Wieder was gelernt, Danke Melanie.


Die letzten Höhenmeter sind zu überwinden bevor wir das Platte Venn erreichen und wieder über breite Stege in greifbarer Nähe den Startpunkt erreichen. Der krönende Abschluss wurde dann spontan in eine In Kneipe nach Brühl verlegt. Somit konnte auch die Wanderleitung ein kühles Bierchen genießen. 

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

War e dufte Wandarunk, di dit Schwijavättaschn da gelaitet hat. Echt knorke,