Hohes Venn.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Ostbelgien
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 20,3 Kilometer, 05:15 h, 476 hm.
Wegführung: Orange Rechteck.
Anspruch: anspruchsvoll Wetter: + 21,3 Grad C, bedeckt, Sonne.
Unser Berlinbesuch hat sich angekündigt, und somit
ist die Headline geboren. Nach einem Schlemmerabend in den 30 Stühlen von Brühl
am Freitagabend, der Einladung sind wir gerne gefolgt, Danke schön, ist für den
Samstag eine Wanderung in der Planung. Das Wetter ist sehr gut für eine Tour
auf 625 Höhenmeter mit angenehmen Temperaturen. Da es im Venn meist ein wenig
kühler ist als in der Kölner Bucht, bietet sich eine Tour an sonnenreichen
Tagen an, wenn am Rhein alles vor Hitze stöhnt. Morgens kann es im Venn recht
frisch sein, ein kurzer Blick gegen Himmel und es bleiben die Jacken im Auto.
Die zum Teil sehr zugewachsenen Pfade lassen sich
durchaus in kurzen Hosen bewältigen. Wer empfindlich ist, sollte eher lange
Kleidung tragen, vor allem wegen der Stechmücken.
Das Hohe Venn in Belgien gehört sicherlich zu den
schönsten Wanderregionen direkt hinter der Grenze, und erfreut den
Naturliebhaber mit seinen weitläufigen Wiesen, Wäldern und Moorlandschaften
immer wieder aufs Neue.
Eiszeitgletscher hinterließen vor vielen tausend
Jahren ein ausgedehntes Hochmoor, in dessen tiefen Torfschichten sich große
Wassermengen sammeln. Hier ist die Heimat seltener Tier- und Pflanzenarten,
deren Entdeckung der Wanderung ihren besonderen Reiz verleiht. Unsere Tour
bietet dem interessierten Wanderer die Möglichkeit, die Schönheit dieser
einmaligen Moorlandschaften zu erkunden und dabei die Natur von ihrer
unberührten Seite kennen zu lernen.
Nach Querung der N67 geht es über die Stege im Nahtsief
Venn in Richtung Getzbach. Hier wird das Wasser leicht gestaut und man sieht
einige Schaumkronen. Dies sind Abbaustoffe aus dem Torf und sind natürlichen
Ursprungs. Eine kleine Brücke queren und auf Wiesenwegen geht es durch
lichtdurchflutete Waldabschnitte.
Die Sonne versetzt die Landschaft mit wunderschönen
Lichtstimmungen und der Wolkenbildung in eine Augenweide. An Blaubeerbüschen
auf weichen und verwurzelten Pfaden, an Steinen vorbei geht es weiter in Richtung
Wesertalsperre.
Entlang des Kutenhart Venn ist der Getzbach noch mal
zu überqueren. Eine kurze Trinkpause, denn es geht steil an trotz der
zahlreichen Steine und Äste, die im Bachbett liegen, wird Ternell erreicht.
Hinter den Forsthaus Ternell geht es abwärts ins Tal
der Hill. Wildromantisch schlängelt sich die Hill durch das Gebirge in Richtung
Eupen, um in die Maas zu münden.
Am Kreuzungspunkt zum Spohrbach wurde eine zweite
Pause eingelegt wo Dank Melanie mit dem I Pad ein gemeinsames Selfie entstand. Wieder
was gelernt, Danke Melanie.
Die letzten Höhenmeter sind zu überwinden bevor wir
das Platte Venn erreichen und wieder über breite Stege in greifbarer Nähe den
Startpunkt erreichen. Der krönende Abschluss wurde dann spontan in eine In
Kneipe nach Brühl verlegt. Somit konnte auch die Wanderleitung ein kühles
Bierchen genießen.

1 Kommentar:
War e dufte Wandarunk, di dit Schwijavättaschn da gelaitet hat. Echt knorke,
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