Montag, 11. Juli 2016

Ripsdorf.

Auf wegen am Rande in der Toskana der Eifel
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.12, Blankenheim, Oberes Ahrtal.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  17,8 K, 05:21 h incl. Pause, 328 hm.
Wegführung: örtliche Wege mit der Bezeichnung W, Eifelvereinsweg, Eifelsteig.
Anspruch: leicht. Wetter: + 18,3 Grad C, bedeckt, Sonne.
Wir starten im Ort Ripsdorf an der Hauptstraße gegenüber der Kirche. Die Beschreibung der Tour aus der Rundschau ist eindeutig. Es gelingt doch immer dem ein oder anderen Mitwanderer die Tourleitung zu verwirren, und das trotz modernster Technik. So ergibt sich erst mal eine große Runde um Ripsdorf.
Die sanft hügelige Landschaft der Eifeler Kalkmulden mit den Blumenwiesen und Wachholderhängen wird im Volksmund auch als Toskana der Eifel bezeichnet. Ein Teil der Strecke ist noch von einer Tour im April bekannt, bei 621 Wanderung bis dato nicht zu vermeiden.
Das frisch gemähte Gras, erlaubt uns an einigen Stellen die Wanderwege zu verlassen querfeldein zu gehen und die Weitblicke in die Landschaft zu genießen. Flora und Fauna haben hier auf dem kalkigen Untergrund hervorragende Wachstumsbedingungen.

Die Farben der Wiesenblumen sind Gelb, Blau Violett und Weiß. Für die wilden Orchideen sind wir wohl schon zu spät unterwegs. Das Lampertstal streifen wir im oberen Talbereich. Die Wachholderbeeren sind noch satt grün an den Büschen und dennoch sind viele Schmetterlinge bei der Arbeit.
Der Apatura Iris, Großer Schillerfalter, der sich hauptsächlich in den Baumwipfeln aufhält frißt wohl kleinste Bestandteile von Aas. So ist es auch in dem großen Kosmos Naturführer Seite 350 Abbildung 1a beschrieben.
In Richtung Alendorf lassen wir den Kalvarienberg rechts liegen und sehen auf dem Wanderweg zahlreiche Hinweistafeln zu Flora und Fauna.
Auf dem höchsten Punkt unserer Wanderung am Affels Kreuz oberhalb von Esch pfeift uns der Wind um die Ohren und die mitgeschleppte Regenkleidung schützt vor Auskühlung.

Auf der Schlussetappe in der Nähe des Mieshof spielt ein Fuchs mit den Kühen. In der Talwiesenlandschaft bis Waldorf begleitet uns der Bonnesbach und im weiteren Verlauf der Schafbach. Am Nachmittag traf durch Sonnenschein die morgendliche Wetterprognose ein. Man sieht um was sich eine Tourleitung alles kümmern muß. Ab der Ripsdorfer Mühle ist ein kurzer steiler Anstieg zu bewältigen um punktgenau den Ausgangspunkt zu erreichen. 
Insider der Bloggerseite wissen das ist nicht das Ende einer Montagswanderung. In Blankenheim ist wieder ein kleines Kaffee offen für den krönenden Abschluss eines Tages, Sponsoring von diversen Kuchen und Getränken, Urlauber sind zurück, dazu direkt ein Selfie wo sich alle wiederfinden, schließlich wurde das Foto Prozedere am Wochenende gelernt.

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