Montag, 4. Juli 2016

Oedingen.

Am Rande des fruchtbaren Drachenfelserländchen.
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.8 Das Rheintal zwischen Burg Rheineck und Rolandsbogen.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,5 Kilometer, 04:24 h, 300 hm.
Wegführung: Eifelvereinsweg, Rheinburgenweg.
Anspruch: leicht. Wetter: + 18,6 Grad C, bedeckt, Nieselregen, schwülwarm.
Wir starten am Sportplatz hinter dem Ort Oedingen. Nicht mit Ö sondern mit Oe, dementsprechend kompliziert zu finden, wenigstens für ein altes Navigationsupdate in der Luxuslimousine, wer weiß wo wir da gelandet wären.
Die Region die wir heute durchqueren gilt als Obst- und Gemüsekammer des Rheinlandes, das Drachenfelser Ländchen vor der Kulisse des Siebengebirges. Weite Blicke in die Eifel und den Hunsrück. Heute jedoch stark bedeckt und in der Ferne schon zu erahnen da kommt Regen auf uns zu.
Der Name Drachenfelser Ländchen der auf die vielfach angenommene Herkunft mit dem Blick auf den Drachenfels zielt, ist falsch, auch wenn dieser Blick, wie man ihn von vielen Punkten im Ländchen aus hat, durchaus reizvoll ist, jedoch den Drachenfels hier und heute nicht sieht.
Kurz vor dem Bentgerhof sieht man wie furchtbar die Landschaft ist, und den riesigen Golfball in Wachtberg der zur Fraunhofer Gesellschaft gehört ist hier auch nicht zu übersehen. Über den Eifelvereinsweg als Hauptwanderweg Nr. 1 ( Jakobsweg ) und unter der Bezeichnung A4 erreichen wir die Schutzhütte unterhalb des Scheidskopfes. Lange her dass wir hier mal eine Pause machten.
Ein Mitwanderer redet den Regen buchstäblich herbei, nur weil Gerd im Vertrauen auf das Regenradar auf weitere Schutzkleidung verzichtet hatte.
Ein Anwesen bei Calmuth erweckt unsere Neugier, wer mag hier wohnen. Kurz vor Unkelbach ermöglicht es ein ungewollter Schlenker den Genuss von Süßkirchen an einer Futterstelle für Wildtiere zu testen. Dieser Weg endete dann auch im Nirgendwo.

Über den Weg Nr. 3 zwischen Sonnenberg und Wingertsberg leicht ansteigend wurde der Ausgangspunkt erreicht. Zur Belohnung gab es bei Lennartz in Heimerzheim, (geschrieben mit Z und nicht mit S), als Hinweis zur Navieingabe, Eistorten in zwei Variationen die unser Mitwanderer Wolfgang für seine erste Wanderung in 2016 sponserte, der sich aber auch wieder für einige Zeit in den Urlaub abmeldete. So bleibt Gerd nix anderes übrig als die nächste Tour zu planen. Das wir mit offenem Kofferraum losfuhren wird wohl haften bleiben in den Köpfen der Wanderer.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Na besondas Fruchtbar is dit aba nüscht, mit den paar Erdbeern