Vom Hubertusmarkt in Bergheim zum Café
Hallmann nach Nideggen.
Mit dem Hubertusmarkt in Bergheim ist die größte
Kirmes im Rhein-Erft-Kreis verbunden. Nachdem wir gestern den gleichnamigen
Markt in Brühl besucht hatten und dort auch einige Weihnachtsgeschenke
ergattern konnten sollte am Sonntag der Markt in Bergheim ein weiteres Highlight
sein. Enttäuschend geboten wurden zahlreiche Attraktionen der Schausteller,
süße und herzhafte Köstlichkeiten und viel Pröll, keine künstlerischen
Besonderheiten.
Wir reisen bei schönstem Wetter weiter nach Nideggen,
was wohl auch viele wegen des Wetters sich vorgenommen hatten. Café Hallmann brechend
voll und gerade nach ein Platz für Zwei. Der anschließende Spaziergang durch
das romantische Städtchen war ein schönes Erlebnis.
Der Graf von Jülich, Wilhelm II. ließ von 1177 bis
1191 die Burg Nideggen erbauen, die bis zum 15. Jahrhundert die Residenz der
Jülicher Grafen blieb. Der älteste Teil der Burg ist der Bergfried. Hier haben
die Pänz als Kleinkinder in den Brunnen gespuckt um die Tiefe zu erkunden. Da besonders Graf Gerhard von Jülich Nideggen sehr zugetan war und auf
die Entwicklung der Siedlung bei der Burg großen Wert legte, verlieh er
Nideggen am Weihnachtstag im Jahr 1313 die Stadtrechte.
Doch die historischen Ereignisse der Geschichte
gingen auch an Nideggen nicht vorbei und so verfiel die Burg mehr und mehr.
Zerstört wurde sie bereits im Jahr 1542 im Erbfolgekrieg unter Kaiser Karl V.
und weitere Beschädigungen folgten durch Ludwig XIV. im Jahr 1678 und ein
Erdbeben im Jahr 1878.
1909 wurde die Burg dann erstmalig wieder aufgebaut
und als Burgenmuseum genutzt. Aber dies währte nicht lange, denn im Zweiten
Weltkrieg wurde die Burg abermalig zerstört und anschließend ab Mitte der 50er
Jahre wieder aufgebaut.
1 Kommentar:
Nicht nur das Wetter war schön !
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