Auf unbekannten Wegen.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.4/14
Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 13,59 km 03:46 h, 288 hm.
Wegführung: Weg Nummer 8, querfeldein, Nr. 9,
Nr.2, Nr.4, Nr.8.
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckt,
Sonne, Mittag 12,8 Grad C, stürmisch.
Wegcharakter: Breite Waldwege, querfeldein, schmale Pfade.
Startpunkt der Tour ist
das 15 Häuser Dorf Diefenbach zwischen Wahlen und Sistig. Zunächst leicht
bergan über den Wanderweg Nr. 8. Die Wanderleitung gönnt uns nicht einen Besuch
bei Trödel Waldi in Krekel, sondern abseits geht es querfeldein bis zur B 258. Über
die sattgrünen Weideflächen mit hoher Feuchtigkeit, das sorgt für saubere
Schuhe.
Die beschilderten
Wanderwege ignorieren, nach dem Motto jetzt ist es vorbei mit der alten Leier
da waren wir schon. Ein Vorteil, Wild kreuzt den Weg, Pilze ohne Ende, dafür
steile Abhänge und zu überquerende Bäche.
Wenn man das Dickicht
verlässt heißt es erst mal wo sind denn.
Am Steinfelderberg stoßen
wir im Tal auf den Burgenwanderweg nach Wildenburg. Hier weisen viele
Infotafeln auf die Bewirtschaftung der Landschaft vor vielen Jahren hin. Die
gesammelten Steine auf den Feldern zu Haufen sind längst begrünt und der
Terrassenanbau ist gut ersichtlich.
Am Auslauf des
Manscheider Baches geht es steil an zur Wildenburg. Hier wurde des Öfteren der
Jahresabschluss gefeiert. Kurz überlegt, wer war da noch regelmäßig mit
wandern. 4 Freunde fielen uns spontan ein. Wir wurden mit lauten Rufen von
einer Weide aus empfangen und zur Belustigung auf den Vornamen Häbäärt gab es
ein Echo.
Die Fülle der
Legendenzeichen in der Karte, Parkplatz, Burgruine, Weinglas, Aussichtspunkt
und Kinderspielplatz, alles auf einem Punkt, war dafür verantwortlich dass wir
die Schutzhütte zur Mittagspause verpassten, aber auch an dieser Stelle unseren
Spaß hatten, wie im Video zu hören. Die abseits der Straße gekennzeichnete
Hütte mit Zuwegung von zwei kleinen Strichen war schon passiert. So blieb die
Rast auf Holz als Alternative über, vorhandene Bänke in diesem Wandergebiet
waren der Art marode und nicht gerade einladend.
Über den Weg Nr. 4, 9,
und 8 am Rande der Krekeler Heide wird Diefenbach erreicht. Ein Katzensprung
mit dem Auto bis Marmagen. Lange nicht mehr im Kaffee Milz gewesen, dort kann
man jetzt Eifeler Wildspezialitäten erwerben.
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