Montag, 11. September 2017

Diefenbach.

Auf unbekannten Wegen.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.4/14 Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  13,59 km 03:46 h, 288 hm.
Wegführung: Weg Nummer 8, querfeldein, Nr. 9, Nr.2, Nr.4, Nr.8.
Anspruch: mittel.
Wetter: bedeckt, Sonne, Mittag 12,8 Grad C, stürmisch.
Wegcharakter: Breite Waldwege, querfeldein, schmale Pfade.
Startpunkt der Tour ist das 15 Häuser Dorf Diefenbach zwischen Wahlen und Sistig. Zunächst leicht bergan über den Wanderweg Nr. 8. Die Wanderleitung gönnt uns nicht einen Besuch bei Trödel Waldi in Krekel, sondern abseits geht es querfeldein bis zur B 258. Über die sattgrünen Weideflächen mit hoher Feuchtigkeit, das sorgt für saubere Schuhe.
Die beschilderten Wanderwege ignorieren, nach dem Motto jetzt ist es vorbei mit der alten Leier da waren wir schon. Ein Vorteil, Wild kreuzt den Weg, Pilze ohne Ende, dafür steile Abhänge und zu überquerende Bäche.
Wenn man das Dickicht verlässt heißt es erst mal wo sind denn.

Am Steinfelderberg stoßen wir im Tal auf den Burgenwanderweg nach Wildenburg. Hier weisen viele Infotafeln auf die Bewirtschaftung der Landschaft vor vielen Jahren hin. Die gesammelten Steine auf den Feldern zu Haufen sind längst begrünt und der Terrassenanbau ist gut ersichtlich.
Am Auslauf des Manscheider Baches geht es steil an zur Wildenburg. Hier wurde des Öfteren der Jahresabschluss gefeiert. Kurz überlegt, wer war da noch regelmäßig mit wandern. 4 Freunde fielen uns spontan ein. Wir wurden mit lauten Rufen von einer Weide aus empfangen und zur Belustigung auf den Vornamen Häbäärt gab es ein Echo.
Die Fülle der Legendenzeichen in der Karte, Parkplatz, Burgruine, Weinglas, Aussichtspunkt und Kinderspielplatz, alles auf einem Punkt, war dafür verantwortlich dass wir die Schutzhütte zur Mittagspause verpassten, aber auch an dieser Stelle unseren Spaß hatten, wie im Video zu hören. Die abseits der Straße gekennzeichnete Hütte mit Zuwegung von zwei kleinen Strichen war schon passiert. So blieb die Rast auf Holz als Alternative über, vorhandene Bänke in diesem Wandergebiet waren der Art marode und nicht gerade einladend.
Über den Weg Nr. 4, 9, und 8 am Rande der Krekeler Heide wird Diefenbach erreicht. Ein Katzensprung mit dem Auto bis Marmagen. Lange nicht mehr im Kaffee Milz gewesen, dort kann man jetzt Eifeler Wildspezialitäten erwerben. 

Keine Kommentare: