Durch das Wildenburger Ländchen.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.4/14
Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 12,0 km 03:09 h, 205 hm.
Streckenführung: Weg Nummer 2,1,3,1, Eifelverein.
Anspruch: leicht.
Wetter: bedeckt,
Sonne, Mittag 16,4 Grad C.
Wegcharakter: zuerst asphaltierte Waldwege, befestigt, matschig durch Holzarbeiten,
urig entlang des Pütz Baches.
Startpunkt der Tour ist
ein Parkplatz in Ort Wiesen. Der Begriff Ländchen in der Karte Nr.4/14 erweckte
die Aufmerksamkeit des Berichterstatters bei der Tour Planung. Das könnte eine
Gegend sein die durch uns noch nicht erwandert wurde. Was sich im Laufe des
Tages jedoch wiederlegen ließ, nach 672 Wanderungen ist nix mehr
auszuschließen, da sollte man auch keine Wetten abschließen.
Ein Brüderpaar der
benachbarten Herrschaft Reifferscheid hatte sein Erbe geteilt, und der jüngere,
Philipp, ließ die Wildenburg erbauen und erhielt das bis zum heutigen Tag so
genannte Wildenburger Ländchen als Besitz. Es war eine eher ärmliche Herrschaft
mit landwirtschaftlicher Prägung. Wir wandern überwiegend durch Wälder über
Wiesenwege und verkehrsarme Dörfer, durchqueren einige dieser kleinen
Ortschaften. Manscheid, Winten, Kreuzberg und Oberschömbach. Hier ist am
Wanderweg Nr. 1 Bank und Tisch im Sonnenschein und gut für uns zur Mittagspause.
Hier wohnen???
Teilweise sehr schmale
Wege, die nach tagelangem Regen etwas matschig sein können, beziehungsweise
durch Holzarbeiten schwer begehbar, aber nun immer bergab entlang des Pütz
Baches, geht es Retour. Wir stören drei Rehe die am Bach äsen und dann über den
Berg das Weite suchen. Zu Beginn der Tour ging es entlang des Manscheider
Baches hier sind Eisvögel angesiedelt worden, und zum Schluß hin entlang des
Wolferter Baches.
Am Anfang und gegen Ende ist
jeweils eine Steigung um 100 hm zu bewältigen, ansonsten ein leichtes welliges
Profil. Die herbstliche Färbung ist zu erahnen und bei diesem Wetter ein
Augenschmaus für die Seele, genauso wie die Eissplittertorte in Kommern, die
von Herbert gesponsert wurde.
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