Montag, 25. September 2017

Wiesen.

Durch das Wildenburger Ländchen.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Eifelverein Karte Nr.4/14 Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter:  12,0 km 03:09 h, 205 hm.
Streckenführung: Weg Nummer 2,1,3,1, Eifelverein.
Anspruch: leicht.
Wetter: bedeckt, Sonne, Mittag 16,4 Grad C.
Wegcharakter: zuerst asphaltierte Waldwege, befestigt, matschig durch Holzarbeiten, urig entlang des Pütz Baches.
Startpunkt der Tour ist ein Parkplatz in Ort Wiesen. Der Begriff Ländchen in der Karte Nr.4/14 erweckte die Aufmerksamkeit des Berichterstatters bei der Tour Planung. Das könnte eine Gegend sein die durch uns noch nicht erwandert wurde. Was sich im Laufe des Tages jedoch wiederlegen ließ, nach 672 Wanderungen ist nix mehr auszuschließen, da sollte man auch keine Wetten abschließen.
Ein Brüderpaar der benachbarten Herrschaft Reifferscheid hatte sein Erbe geteilt, und der jüngere, Philipp, ließ die Wildenburg erbauen und erhielt das bis zum heutigen Tag so genannte Wildenburger Ländchen als Besitz. Es war eine eher ärmliche Herrschaft mit landwirtschaftlicher Prägung. Wir wandern überwiegend durch Wälder über Wiesenwege und verkehrsarme Dörfer, durchqueren einige dieser kleinen Ortschaften. Manscheid, Winten, Kreuzberg und Oberschömbach. Hier ist am Wanderweg Nr. 1 Bank und Tisch im Sonnenschein und gut für uns zur Mittagspause. Hier wohnen???
Teilweise sehr schmale Wege, die nach tagelangem Regen etwas matschig sein können, beziehungsweise durch Holzarbeiten schwer begehbar, aber nun immer bergab entlang des Pütz Baches, geht es Retour. Wir stören drei Rehe die am Bach äsen und dann über den Berg das Weite suchen. Zu Beginn der Tour ging es entlang des Manscheider Baches hier sind Eisvögel angesiedelt worden, und zum Schluß hin entlang des Wolferter Baches.
Am Anfang und gegen Ende ist jeweils eine Steigung um 100 hm zu bewältigen, ansonsten ein leichtes welliges Profil. Die herbstliche Färbung ist zu erahnen und bei diesem Wetter ein Augenschmaus für die Seele, genauso wie die Eissplittertorte in Kommern, die von Herbert gesponsert wurde.

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