Krimi Wanderweg.
Jacques
Berndorf, geb. am 22. Oktober 1936 in Duisburg-Hamborn; eigentlich Michael Preute ist ein deutscher Journalist
und Schriftsteller.
Zur
Jahreswende 1983/84 ließ sich Michael Preute mit mehreren Rechercheaufträgen
überregionaler Nachrichtenmagazine in Berndorf in der Eifel als Schriftsteller
nieder. Zu diesem Zeitpunkt recherchierte er im Auftrag des Spiegels eine Reportage über den
sogenannten Regierungsbunker in Marien Thal an der Ahr.
1989 legte er
den ersten Eifel-Krimi vor. Um
seine Romane von seinen Sachbüchern zu trennen, riet ihm sein Verleger zu einem
Pseudonym.
Er wählte
seinen damaligen Wohnort Berndorf
bei Hillesheim. Mitte der 1990er Jahre bezog Preute seinen Wohnsitz in der
Eifelgemeinde Dreis-Brück. Dort wohnt er wie sein Romanheld Siggi Baumeister in
der Heyrother Straße.
Sein Roman Eifel-Schnee wurde vom ZDF unter dem
Titel Brennendes Schweigen verfilmt.
Auf dem Eifel Literatur Festival 1996 bekam Preute für sein Gesamtwerk den Eifel-Literaturpreis
zuerkannt.
Wir starten
im Ort Berndorf an der alten Wehrkirche die trotz Hinweis geschlossen ist. Die
Richtung nach Walsdorf war eine gute Entscheidung, erstmal leicht bergab damit
der begleitenden Dame nicht die Lust vergeht.
Bei diesem
Wetter mit den noch anstehenden Highlights ein Topvergnügen.
Durch einen Tunnel, wir natürlich ohne Schutzhelm,
erreichte man den Vulkan Arensberg der einige Überraschungen darbot.
Hier waren wohl außerirdische am Werke. Zwei
Vulkanausbrüche schufen einen Berg, wo vorher keiner war. Das erste Mal vor
etwa 32 Millionen Jahren. Aufsteigendes Magma bahnte sich seinen Weg durch
Schiefer-, Kalk- und Sandsteinschichten nach oben und reißt mit ungeheurer
Kraft Gesteinsblöcke mit sich.
Mit großer Wucht werden die Bruchstücke aus dem
Schlot geschleudert und vermischen sich mit dem Ascheauswurf. Bis heute sind an
den Abbruchkanten im Steinbruch die helleren Gesteinsblöcke inmitten der
dunkleren Aschenablagerungen sehr gut zu erkennen.
Im weiteren Verlauf der Wanderung geht es in
Richtung Loogh zur gläsernen Molkerei. Die Sonnenterrasse lädt zum Verweilen
ein, und Eifeler Camembert wandert in den Rucksack. Hier ist montags geöffnet.
Über den Wanderweg Nummer 22 wir die Ortschaft
Kerpen erreicht wo der Eifelmaler Wille beheimatet ist. Zurück nach Berndorf hat
wer auch immer einen Wanderweg um gepflückt, einen Steinbruch eingezäunt,
riesige Löcher gebuddelt und das ganze angeblich noch mit Video überwacht, die
werden staunen wie die Alten dort hingekommen sind, unter dem Zaum her und dann
noch mal drüber, als Andenken ein Loch im Hemd. So ist das halt bei
Abkürzungen.
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