Schattensuchen im Sommer 2018.
Am Treffpunkt
Heimersheim führen die Wanderungen meist zu den Ahrbergen, in die Vulkaneifel,
das Brohltal oder in die nähere Heimat, sprich die Voreifel. Dazu zählt auch
der Iversheimer bzw. der Kirchheimer Wald. Unser Fahrer ist bei der Zielnennung
Arloff noch Gedanken versunken und verpasst an einem Kreisel bei Euskirchen die
Abfahrt. So sind wir in Dörfern unterwegs die uns namentlich bekannt sind, aber
noch nie tangiert wurden. Vor der Tour sagte die Wanderleitung folgendes:
Damit keine
Missverständnisse aufkommen, dort wo wir heute wandern waren wir mindestens
schon 6-mal, damit die alten Sprüche tabu sind. Wo ist Arloff.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.7 Bad Münstereifel
Wanderkilometer, Zeit und Höhenmeter: 12,0 km, 02:56 h, 193 hm.
Bild Detail
aus dem querfeldein
Streckenführung: Rundweg Nr.100,A1,Eifelverein.
Wetter: 25,0 Grad
C, bedeckt, Sonne.
Wegcharakter: befestigte Waldwege, lockerer Untergrund querfeldein.
Unsere Tour beginnt am Wanderparkplatz
oberhalb von Arloff, am Mohrenbusch. Markant die Dampffahnen des dortigen
Hammerwerkes. Am Waldrand des Iversheimer Waldes entlang mit weiten Blicken in
die Voreifel, Keuzweingarten, Euskirchener Wald, und Stockert geht es in
Richtung Iversheim.
Wir erreichen den vor
Jahren als Friedwald deklarierten Mischwald und sehen dort die Vermarktung der
Zukunft.
Nach zwei kurzen
Trinkpausen in den Schutzhütten Beßenberg und Jägersruh ist am Holzappelsweiher
die Mittagspause. Baden verboten, hätten wir bei dem Blütenstaub an der
Oberfläche auch nicht gemacht.
Bis hier sind die alten
Wegzeichen noch vorhanden und nicht durch das moderne Emblem des Eifelvereins
ersetzt worden. Von nun an geht es querfeldein, damit Gerd in kurzer Hose genug
Zecken fangen kann und Dieter auf weichem Untergrund seine Knie schont.
Weiter, fast immer
geradeaus Mischwald, Buchen Fichten und fast ausgetrocknete Bäche wie
selbstverständlich wird punktgenau das Auto erreicht. Die Restauration an der
Steinbachtalsperre lässt Erinnerungen wach werden. Der Eingang zum Schwimmbad
hat sich in 60 Jahren nicht verändert.
Das Schwimmbad hat das
alte Flair der früheren Jahre beibehalten, außer Wasserrutsche und Becken ohne
das Natur belassene Wasser des Steinbaches. An solchen Sommertagen wie zurzeit
auf 300 Meter Höhe bei kühleren Temperaturen mit den Kindern den Tag hier
verbringen. Das waren damals schon Urlaubstage. Für uns ist es heute ein oft
besuchter Abschluss eines Wandertages.
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