Freitag, 9. August 2019
Affensteine.
Der Startpunkt ist der Beuthenfall im Kirnitzschtal. Von hier geht es erst mal zum Warmwerden ein paar Höhenmeter aufwärts in Richtung Affensteine. Markiert ist der Wanderweg mit dem grünen Punkt.
Typische Schichtfugenhöhlen der Sächsischen Schweiz sind am Wegesrand.
An einer Kreuzung ist der Wanderweg mit dem Vorderen Heideweg und dem Zeughausweg ausgeschildert. Nach ein paar Metern kann man nach links durch den Wald das wichtigste Wahrzeichen der Affensteine entdecken.
Es ist der Bloßstock, für Wanderer vollkommen unbezwingbar und auch für Kletterer ein besonderes Ziel.
Die untere Affensteinpromenade ist erreicht, ein weiterer Fels heißt Brosinnadel, dieser ist 60 Meter freistehend.
Der Weg über die Untere Affensteinpromenade ist sehr angenehm zu wandern und nach der halben Strecke überquert man den Zugang zur Wilden Hölle. Ein Hinweis schwierig.
Spontan wird die Route geändert zu reizvoll die Bezeichnung schwierig. Zunächst ein schmaler Pfad, dann zwei Hühner Leitern, Trittstufen in den Felsen, Eisengriffe im Felsen und letztendlich auf allen vieren krabbeln. Stufen von fast 1 Meter Höhe überwinden. Im Nachhinein sind wir stolz auf die Bewältigung der Hindernisse.
Oben angekommen stellt man fest es hat sich gelohnt, ein kleiner Abstecher zum Carola Felsen. Der Blick in die Landschaft hier ist sehr schön. Ganz besonders fällt natürlich auf, dass hier der Königstein und der Lilienstein als alte Bekannte am Horizont grüßen.
Die Idagrotte ist das weitere Ziel der Wanderung, ein Ausblick ist erschreckend dürre Fichtenflächen die werden wir dann später durchqueren. Die Idagrotte befindet sich auf der Rückseite des Friensteins und ist eine Höhle und eine sehr nette Aussicht.
Damit man aber überhaupt in die Idagrotte hineinkommt, muss man den Felsen auf einem schmalen Pfad umrunden, der in luftiger Höhe auf einem Felsband verläuft, kein Gegenverkehr möglich. Zum fest halten hat man Ringe im Felsen angebracht. Am Winterberg verlassen wir über 520 Stufen die obere Affensteinpromenade und wir sind uns einig gut dass der Einstieg mal wieder rechtsrum ging.
Von der Aussicht an der Idagrotte geht es wieder die paar Meter zurück bis zum gelb markierten Wanderweg und dann weiter auf der Oberen Affensteinpromenade. Dadurch, dass die Obere Affensteinpromenade viel näher am Felsen entlang verläuft, macht der Weg auch einiges mehr an Kurven und Schleifen als die Untere Affensteinpromenade. Aber genau das macht die Schönheit dieses Weges aus.
Die Häntzschelstiege sollte das nächste Ziel sein, jedoch der Aufstieg ist nur in einer Richtung gestattet, wegen der Enge der Stiegen. Wir wollen auch nicht bergab, sondern über den Höhenweg geht weiter in Richtung Winterberg. Wieder zurück auf der grünen Wanderwegmarkierung bis zum bekannten Abstieg. Am Ende des Dietrichsgrundes geht es wieder die schon bekannte Steigung bzw. jetzt ist es ein Gefälle bis runter zum Beuthenfall.

1 Kommentar:
Sportlich sportlich, tolle Bilder!
🥾🥾🧗♂️🧗♀️👍👏
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