Montag, 5. August 2019
Berlin - Neucölln.
Tipps vom RBB.
Das Umfeld der Wohnung wurde nach einer Sendung von RBB besucht, gesehen zu Hause, weil in der Sommerzeit viele Wiederholungen gesendet werden. Stellte sich nur die Frage ist nicht doch das ein oder andere bekannt. Die Wetterlage sieht gut aus und so kommen einige Punkte in Frage, natürlich fußläufig.
Die Puppenklinik, das Böhmisches Dorf, die Rollberger Privat Brauerei, der Open Air Dachgarten Klunkerkranich und das Café Espera.
Die Rollberger Brauerei wurde am 5. Dezember 2009, eröffnet. Rein privat und nur für das Umland, denn das Bier sollte schmecken, hier wird traditionell langsam gebraut. Sieben bis neun Tage darf das Bier gären und hat dann noch vier bis acht Wochen Zeit, seine volle Reife zu entwickeln bevor es in Fässer abgefüllt wird.
Für die Sorten Rollberg Rot, Rollberg Hell und verschiedene saisonale Biere beziehen die Brauer zehn verschiedene Malzsorten von biozertifizierten bayerischen Familienunternehmen.
Puppenklinik Neukölln. Montags geschlossen. Wer ins Souterrain hinuntersteigt, betritt eine andere Welt: In der Puppenklinik an der Richardstraße 99 scheinen die Uhren stehen geblieben zu sein. Das liegt nicht nur an den historischen Puppen, von denen es hier wimmelt. Auch im Laden selbst hat sich seit der Eröffnung vor 35 Jahren nicht viel geändert. Herrin der Puppenklinik ist Brigitta Polinna. Gemeinsam mit einer Freundin hat sie die kleine Werkstatt seit 1981.
Böhmisches Dorf, das gesamte Ensemble der Gebäude des früheren Böhmisch-Rixdorf steht heute als Böhmisches Dorf unter Denkmalschutz und gilt als bedeutendes Kulturdenkmal.
Nach der Schlacht am Weißen Berg von 1620 kam es in Böhmen zu einer Rekatholisierung, die dazu führte, dass in den folgenden Jahrzehnten immer mehr Protestanten das Land verließen. Ab 1737 siedelten sich die Flüchtlinge auf Anregung und Einladung von Friedrich Wilhelm I. auch auf dem Gebiet von Rixdorf an.
Openair Dachgarten, aus Holz zusammengezimmerte Podeste, mit einer tollen Aussicht auf Berlin. Ein Besuch im Klunkerkranich auf dem obersten Deck des Parkhauses der Neukölln Arcaden ist für alle geeignet, die es unkompliziert und studentisch-alternativ mögen.
Dazu ist diese Open Air Location, am Wochenende auch tagsüber geöffnet. Eine Kiste mit Sand unter den Füßen verbreitet nicht nur Urlaubsgefühle, sondern wird auch von Kindern zum Buddeln genutzt. An heißen Tagen wird ab und an auch ein größeres Planschbecken aufgestellt.
Espera, vor dem Café Espera hat der Bus M41 seine Haltestelle in Richtung Hermannplatz. Espera, das spanische Wort für Erwartung, ist also ein passender Name für ein Lokal in dieser Nähe. Das 2012 eröffnete Café symbolisiert das junge Neukölln. Außen und innen selbstgebaute Tische aus alten Tropi-Cola-Kisten, die mit kleinen Blumensträußen geschmückt werden. Wer hier sitzt, taucht im Schaum des Milchkaffees ab, Vorsicht das kein Vorbeigehender reinspuckt. Hin und wieder durchbricht ein Motzverkäufer oder der laut brummende M41 die gediegene Atmosphäre. Direkt auf dem Bürgersteig sitzen, ein Bananenbrot und Milchkaffee, ein Plausch über die ausgestrahlte Sendung, und starkes Besucheraufkommen hätten wir nicht gedacht.
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