Montag, 7. Juni 2021

Blankenheim.

 Auf den Spuren der Römer.

Die freigelegte Römerstraße an der B 51 Blankenheimerdorf

Wir parken direkt in unmittelbarer Nähe der B 51 am Ortsende von Blankenheimerdorf, an der Trasse der alten Römerstraße. In der Tat, einige Meter vom Startpunkt ist hier ist ein altes Stück der Römerstraße von Köln nach Trier freigelegt unter einem Schutzdach. Das alles im kleinen Waldbereich Olbrück. Am Parkplatz selbst weisen Infotafeln auf das Naturschutzgebiet Seidenbachtal hin. Endlich mal wieder zu Dritt auf Montagswandertour. Die letzte Wanderung zu viert war am 19.10.2020 im Meroder Wald. Die Reiseleitung von damals hatte heute auch die Verantwortung.

Informationen direkt vor Ort am Parkplatz

Das Naturschutzgebiet Seidenbachtal in der Gemeinde Blankenheim, liegt einige Kilometer vor Nonnenbach. Es umfasst ein nach Nordwesten hin bis auf 560 m ansteigendes, flachwelliges Hochplateau, darin eingebettet liegt das obere Seidenbachtal. Erste Teilflächen des Gebiets wurden ab 1990 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Die Süntelbuche links der Straße nach Nonnenbach

Durch alten Buchenbestand im Olbrück geht es nach Querung der Landstraße K 69 zur weithin sichtbaren Süntelbuche. Links der Straße nach Nonnenbach. Wie eine künstlerische Skulptur sieht die Buche aus. Die wahrscheinlich 250 Jahre alte Rotbuche mit ihrem geschwungenen Stamm und den schirm ähnlich ausgebreiteten Zweigen ist eine Rarität. Es gibt in Deutschland nur noch wenige Exemplare dieser ausgefallenen Art.

Au dem Hochplateau weit sichtbar

Viele Infos sind auf einer Tafel dargestellt und beschrieben folgende Bezeichnungen im Volksmund, Hexenbuche, Teufelsbuche Krüppelbuche oder Schirmbuche. Hier nahe Blankenheim ist sie sehr wahrscheinlich als Jungbaum auf ein altes keltisches Hügelgrab gepflanzt worden. Lange Zeit stand sie versteckt bis ihre Baumnachbarn gefällt wurden.

Das Russenkreuz

Durch alten Baumbestand mit herrlichen Mischwald geht es in Richtung Russenkreuz. Ebenfalls auf einem Hügelgrab errichtet und von einer großen Kastanie umringt. Kurze Trinkpause und es geht bergab in Richtung Nonnenbach. Großzügig am Café Maus vorbei, ist eh Montag und auch Dienstag Ruhetag.

Saftige Wiesen und sanfte Hügellandschaft auf 500 Meter Höhe vor Blankenheim

Im Nonnenbachtal geht es teilweise über den Themenweg „Auf den Spuren der Römer.“ Der auch im Seidenbachtal die weiterführende Route ist. An den Pflanzansätzen konnte man sehen in einigen Wochen blüht hier einiges, schließlich sind die Kalkmagerrasen, alternativ auch Kalktrockenrasen, für eine extensiv genutzte, arten- und blütenreiche Graslandschaft bekannt. Zwei Teilstrecken der Tour waren dann auch nach Wanderung 804 unbekannt.

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