Freitag, 22. Juli 2022

Bollendorf.

Eingang zur Teufelsschlucht
Teufelsschlucht.

Schmal und eng die Durchgänge

Wer heute die Teufelsschlucht im Felsenland Südeifel durchwandert, bewegt sich mitten in einem uralten, zu Stein gewordenen Meeresboden.

So sind versteinerte Bewohner aus den Überresten einer ausgestorbenen Muschelgattung, die man an einigen Stellen in der Nähe der Teufelsschlucht finden kann. Die Gryphaea arcuata lebte am Boden des flachen Meeres, das sich hier in der Jura Zeit ausbreitete.

Örtliche Hinweise Weg Nummer 54 und Felsenweg

Infos zur Schlucht

Zur Teufelsschlucht führen mehrere bekannte Premiumwanderwege und Felsenwege Drei weitere markierte Rundwanderwege zwischen 2 und 6 km Länge führen durch die Schlucht und auf schmalen Pfaden auf und ab durch die Felsen.

Für die begleitende Dame noch breit genug

Die Wanderleitung hatte auch noch Platz zu queren

Früh gestärkt mit genug Kaffee und O Saft, Brötchen und Brot geschmiert für unterwegs sowie eine von zwei Bananen und dann schlappe 7 Kilometer mit dem Auto zur Ausschilderung, Teufelsschlucht. Ein riesengroßer Parkplatz, weil dort auch Dinos in einer Ausstellung sind. Wir das erste Auto. Genuss pur alleine durch die Schlucht zu klettern.

Keine Gryphaea arcuata gefunden

Am Ende der Schlucht an einem Kreuzungspunkt treffen wir auf zwei Einheimische die uns erzählen dass zum Jahrestag der Flut eine neue Hängebrücke über der Prüm schon fertig sein sollte, um die Irreler Wasserfälle zu überspannen. Material liegt dort und Vermesser sind auch tätig.

Hopfenanbau in Hosthum

Im weiteren Verlauf nehmen wir einen Felsenweg bzw. die Nummer 54 die angedacht war. Im Tal Grund vor Holsthum wird Hopfen angebaut. Der steile Felsenweg bietet so viel Abwechslung das wir schnell das Ferschweiler Plateau erreicht haben.

4 Tage Auf und Ab gut durchgehalten

Parkplatz gut besetzt, super dass wir so früh unterwegs waren. Wenn das kein Grund ist in Echternach etwas mehr über die seit 1000 Jahren zelebrierte Springprozession zu erfahren.

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