Extra für diese Ausstellung ist ein Fotografier Verbot ausgesprochen, und so muss man sich ohne Blitz aus versteckten Positionen an die Motive ran wagen.
Der Drache Muschuhuschu ist aus dem 6. Jh. V. Chr.
Die Keilschriften sind ebenso erklärt wie das alltägliche Leben zur Zeit des Herrscher Nebukadnezars. 
Ein Holzpflug hatte damals schon einen Trichter für das Saatgut, welches dadurch dosiert in die Erde eingebracht wurde.
In der 2. Etage sind die Mythen über den Größenwahnsinn des Turmbaus zu Babylon, der Untergang, Gefangenschaft und Unterdrückung von verschiedenen Künstlern dargestellt. Das breite Spektrum der gezeigten Werke reicht von mittelalterlichen Handschriften bis zu den Klassikern der Kunstgeschichte. Thematische Schwerpunkte, z.B. Stadt der Sünde und Sprachverwirrung erzählen nicht die historische Wahrheit über Babylon, sondern die Wahrheit über eine Zivilisation die den Mythos Babel leben lässt. Die Sprachverwirrung ist von einem Aktionskünstler Timm Ulrich dargestellt, als ein Text der im Ursprung in deutsch und dann in vielerlei Übersetzungen schließlich auf Hindu präsentiert wird. Eine vom Künstler genannte stille Post. Für Timm Ulrich hatte ich in den 80 er Jahren im Bahnhofsgebäude in Wesseling die Innenwände thermografisch erfasst, die damalige grobe farbliche Darstellung war für Ihn das Motto die Wand lebt. Über Diaprojektoren hatte er damals die Innenwände mit den vielen sich dargestellten Farbkaros einige Tage angemalt. Wir leben auch noch und wagen uns unter die Touris, Unter den Linden, Brandenburger Tor in die Lindenstrasse.

Noch einen Blick auf das Mahnmal zur Ermordung der Juden, direkt daneben jetzt das Neue Gebäude der Botschaft der Amerikaner, bewacht, mannshohe Zäune und Poller, irgendwie passt das nicht in die neue Freiheit die im November 89 entstanden ist.
1 Kommentar:
Ein schöner Ausflug war es - und Glück mit dem Wetter hatten wir auch! :-)
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