Sonntag, 21. September 2008

Zur Gerichtslaube, Potsdamer Platz, Kreuzberg.

Nach dem obligatorischem Sektfrühstück in der Wohnung Assenmacher in Berlin, geht’s auf zum Potsdamer Platz. Dort ist heute als Event der Weltkindertag und ein gewisser Herr Steinmeier soll auch kommen.
Die guten Wetteraussichten bieten sich an mit dem schnellsten Aufzug Europas einen Panoramablick im Herzen der Stadt zu genießen. Das Daimler Chrysler Quartier Berlin, Potsdamer Platz 1 macht dies möglich. Direkt an der ehemaligen Grenze blickt man aus 100 m Höhe auf Ost und West. Von Null auf Hundert in 20 Sekunden und sanfte Landung für 3 Euro. Die großen Straßenzüge im Zentrum sind abgesperrt für den Weltkindertag und das Land Ungarn hat die Schirmherrschaft übernommen. Hier stößt man auf ein großes Arrangement von vielen Institutionen. Bei der Ankündigung des Herrn Steinmeier füllt sich der Platz schnell und das Fernsehen ist auch dabei. Man gut hinhören und einige Sätze erhielten Wahlkampfansage. Trotzdem fand er einen guten Kontakt zu den Kindern. Unseren weiteren Weg haben wir dann nach Kreuzberg unternommen.
Dort ist wirklich ein Berg mit einem von Schinkel entworfenen Denkmal. Im Auftrag von König Friedrich Wilhelm III. wurde das Kreuzberg – Denkmal zum Wahrzeichen der umliegenden Stadtviertel errichtet. Seit 1888 ist das Denkmal Höhepunkt im Victoriapark. Auf der Rückseite des Bergs wächst der Kreuzberger Tropfen mit einer hervorragenden Säure, jährlich werden einige Flaschen geerntet. Über den Mehringdamm an Curry 36 vorbei, den mittlerweile hatten die Gastgeber Kuchen gekauft, wurde auf Balkonien der sonntägliche Kaffeeklatsch veranstaltet. Für den Abend konnte Bruni einen Gutschein für mehrere Bleche Pizza einlösen, wir sind ja mit dem Auto da gewesen. Ein paar Flaschen Berliner weiße und Rotkölschen Bier hatten dann noch einen Grund geliefert die Fliegerangebote für 2009 zu checken. Das Festival der Kulturen an Pfingsten ist schon mal in Augenschein genommen worden.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Na das waren wohl doch ein paar Bier zuviel, wenn aus dem Rotkehlchen ein Rotkölschchen wird.