Dienstag, 2. September 2008

Zu dritt in aller Ruhe auf geologischen Pfaden.

Wenn montags morgens das Telefon um 08:00 Uhr sich meldet, gute oder schlechte Nachrichten, kann der ein oder andere nicht, oder es regnet.
Herbert sollte uns nach Plan den Tag mit einer moderaten Wanderung verschönern, und nun meldet der sich krank, waren wohl zu viele Feierlichkeiten in der letzten Woche. Wie wünschen gute Besserung
und spekulieren während der Wanderung, wieso weshalb.
Kurzum, Info einholen und los geht’s.
Franz und Ich treffen Dieter an gewohnter Stelle und schnell sind wir vor Hillesheim an einem Parkplatz in der Nähe einer noblen Golfanlage. Einige dunkle Wolken lassen sich am Himmel blicken, aber dann wird’s schöner. Am Rande des Hillesheimer Waldes entlang geht es über die Wege Nr. 2 und den dortigen Geopfad in Richtung Oberbettingen. Durch das Kyll Tal erreichen wir über den Weg Nr.1 die alte Bahntrasse nach Gerolstein. Die reichlich vorhandenen Pilze in einem stillgelegten Tunnel können wir nun dank einer Lehrstunde von Norbert fast schon unterscheiden, aber mitnehmen nee. Entlang eines kleinen Trampelpfades kommen wir an eine Wegkreuzung die trotz pfadfinderischer Kenntnisse so nicht vorhanden ist, mindestens in der Karte. Die eingeschlagene Richtung ist o. k. aber die Wegbezeichnung nicht. Am Waldesrand bei strahlendem Sonnenschein und geschätzten 25 °C Grad erreicht uns eine SMS aus Spanien. Da regnet es wohl, und wir bekommen Menüfolgen offeriert.
Das konnte uns nicht beeindrucken, denn wir hatten uns gegenseitig gut versorgt. Käsebrot, Radi, Paprika mit Schafskäse dazu einen Obstler, und wie schon erwähnt, Sonnenschein, mit einem Panoramablick auf Wiesbaum.
Die Kahlschläge des Baumbestandes waren so enorm, dass wir uns an der Hochspannungsleitung orientiert hatten, die übrigens in der Karte von 2006 nicht mehr eingezeichnet ist, und so gelangten wir über neue Wege doch auf den alten Geopfad der uns zurück zum Startpunkt bringt. Nach 4 Stunden und 15 kilometern, kurz bevor uns einige Regentropfen treffen, sitzen wir in Wiesbaum im Bistro Courage. Nächste Woche will uns Dieter den Dreiser Weiher als geologische Besonderheit erklären. Übrigens, da waren wir noch nicht.

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