Montag, 19. April 2010

Eyjafjallajökull für die Wanderfreunde kein Hindernis.

Die Berlinbesucher vom Wochenende hatten da schon die Bahn ins Visier genommen. Annulliert, kennen die Montagswanderer nur bei strömenden Regen im Rheinland. Vulkane und Asche, zeitnaher konnte die Wanderung von Wolfgang nicht sein. Ein Spruch am Startplatz,

Mach es wie die Sonnenuhr zähl die heitren Stunden nur, wenn das keine Motivation für den Anstieg der heutigen Etappe ist, was dann sonst. Wolfgang hatte sich vorgenommen auf Grund der idealen Wetterbedingengen den Hochstein und Hochsimmer zu erstürmen. Die Aschewolke des Eyjafjallajökull lag über der Kölner Bucht, was durch ein Telefonat um 13:00 Uhr bestätigt wurde. Wir konnten, wer wollte direkt hemdsärmelig die Anstiege bewältigen.

Drei immer vorneweg, RWE, Bosch und DMT, was dann der Bauer ansäte konnten die nicht wissen. Peter und ich hatten uns noch mit dem Bauer unterhalten. Eine riesige Fläche wurde neu mit Gras eingesät, weil die Wildschweine alles aufgewühlt hatten, ist schon etwas erstaunlich wenn man sich die große Fläche ansieht.

Weiterhin steil an und doch noch Zeit für Blicke in die Natur, wie hier in die Baumhöhle einer Buche, sieht doch aus wie eine Heiligenfigur im Naturschutzgebiet Sulzbusch.

Am Fuße des Hochsteins wird die Genovevahöhle in Augenschein genommen, aber auch nur einige Meter, da fehlte dann die Taschenlampe, und Dauerblitz aus der Kamera hätte man versuchen können. Auf Grund der aktuellen Vulkanlage sind da noch einige interessante geologische Punkte ans Tageslicht gekommen. Basalt und Asche links und rechts des Weges und immer einen Blick auf den Vulkankegel Hochsimmer.

Mit seinen 588 Metern der höchste Berg der vorderen Eifel und einem Aussichtsturm der ein Erdbeben am 13.04.1992 fast nicht überstanden hätte. Frisch renoviert mit jeder Menge Edelstahl gestützt, ist die Plattform erreichbar. Himmelsrichtungen sind eingraviert, aber leider verhindert nun auch schon die Aschewolke den Blick zur Hohen Acht oder Nürburg. Es sollte nun immer abwärts gehen, und da hatten wir ja auch eine Menge Vertrauen in die Tourleitung von Wolfgang, bei der Ausrüstung, aktuelle gedruckte Karte, Navi. Denkste, wild bewaschene Wege dazu noch Windschäden, das musste alles noch nach der Mittagspause überwunden werden. Noch einen Blick auf Schloss Bürresheim und schon war mal wieder ein Wandertag zu Ende.

Die ersten Eisbecher der Saison wurden am Waldsee in Rieden zum Eisvergnügen, fast alles passend zu Gletscher und Vulkanausbruch. Ein anstrengender Weg, und trotzdem schön, nicht nur weil der Berichterstatter am Abend in der Tanzrunde noch mit Sekt und Schnittchen verwöhnt wurde.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

sieht ja noch recht kahl aus ....

Anonym hat gesagt…

Die Dame steht zum 10. Mal na, der Herr bereits zum elften Mal...
... nicht verwechseln mit den Gegenbesuchen! ;-)