Dienstag, 6. April 2010

Österliche Frühlingswanderung, auf der Suche nach botanischer Besonderheit.

Einen Urlaubstag nach den Osterfeiertagen einlegen, wie geht das besser, als bei diesem Wetter. Strahlend blauer Himmel und dann mit dem Spaßauto über die B 265 in den Nationalpark Eifel gleiten. Flexibel sein, mal an einem Dienstag wandern, das konnten zwei Rentner die sich schon sehr lange kennen.
Das alte Foto müßte aus den 50er Jahren sein in der Nähe von Heimbach bei einer Winterfahrt.

Die anderen Rentner hatten Termine, oder man hatte wochenlang nix mehr gehört, und so konnte der Zweisitzer genutzt werden. Spaß haben, ein Bild während der Fahrt war da notwendig.

Die Wanderung beginnt in Erkensruhr und führt erstmal in Nördlicher Richtung steil bergan über den Wanderweg Nr. 28,29 zum Forsthaus Dedenborn. Nach einer Weile kann man den alten Eifelvereinsweg Nr. 6 nehmen, der nicht mehr gepflegt wird und über 4 km immer gerade aus bis zum Forsthaus Rothe Kreuz führt. Hier sagen sich Fuchs, und Hase gute Nacht, bzw. einige Rehe kreuzten den Weg.

Der Themenweg T3 wird erreicht und die Bezeichnung Schieferbrüche und Fledermäuse trifft nur führ das Erste zu. Anstatt Fledermäuse erblicken wir schon die ersten wilden Narzissen in voller Blüte. Als Wildpflanze kommt sie nur hier im westlichen Landesteil vor. In den Talwiesen mit Erlen und Birkenwäldern, das relativ milde Klima, und die Bodenkultur tragen dazu bei, dass hier ein neuer Lebensraum geschaffen wurde. Die Fichten werden kurzfristig entfernt und die entstehenden Wiesen laden regelrecht ein zum Verweilen. Die Sonne steht voll am Horizont und man kann sich im Gras niederlassen.

Die Pause wird zwar von Kondensstreifen am Horizont geprägt, aber auch die ersten Zecken sind erwacht. Ein Glück das Sie den Mitwanderer mögen. Durch das urige Plüngelbachtal geht’s leicht bergab in Richtung Hirschrott. Wie in alten Zeiten eine waghalsige Fotostudie wagen, mit Selbstauslöser ist das nicht so einfach, da heißt es schnell auf den Baumstamm schwingen, und immer wieder die richtige Position finden, innerhalb von 10 Sekunden.

Hemdsärmelig weiter über den Weg Nr. 28 zum Auto und dann das HRS Syndrom nutzen. Hören, Riechen, Sehen während der Fahrt. Riechen die mit Gülle benetzten Felder, oder die Abgase der Rennmaschinen, Hören den Sound des Wagens, Sehen welche Wanderwege die Strasse kreuzen. Da war dann die Kaffeepause in Gemünd vorprogrammiert. Ein herrlicher Osterdienstag.

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

haste dem Kombi das Dach abgeschnitten und die Rückbank raus genommen?

Norbert hat gesagt…

HALLO Gerd,
da hast Du ja mal wieder eine schöne Geschichte zu unserem Wandertag mit wirklich tollen Fotos zusammengestellt.Es war ja auch wirklich ein kaum zu toppender Schönwettertag.

Norbert hat gesagt…

HALLO Gerd,
da hast Du ja mal wieder eine schöne Geschichte zu unserem Wandertag mit wirklich tollen Fotos zusammengestellt.Es war ja auch wirklich ein kaum zu toppender Schönwettertag.

Anonym hat gesagt…

... da ist die Bombe wohl geplatzt zum Mai - haste wenigstens gut gezockt?

die Berliner hat gesagt…

... erst großartig ankündigen, dass heute was drin steht und dann ist nix! ;-)

bis Freitag Abend