Inversionslage, morgendliche frühe Telefonate, da kam die Frage auf was würde der Wandertag noch so alles bringen??? Der Tour Leiter H. für den heutigen Montag meldete sich krank und beschrieb per Telefon seine Planung. Ein zusätzlicher Tipp von Dieter erwies sich als goldrichtig. Ab in die Höhenlagen der Eifel. Wie auf Bestellung mussten auf der B258 die Sonnenblenden benutzt werden. Am Startpunkt in Welcherath präsentierte sich die Landschaft im Zuckerbäckerstil.
| Waldrand Welcherath |
| Wanderweg Nr.2 |
Inversionswetterlage nennt man das wohl. Oben warm unten kalt. Das sorgt auch für geänderte Ausbreitungsbedingungen für Funkwellen. Dass machte sich schon in Heimerzheim bemerkbar. Die Handy Verbindung für einen Nachrücker kam nicht zu Stande. Durch die Inversion wird die untere Luftschicht von der oberen abgeschirmt, man spricht von einer stabilen Schichtung der Luftmassen. Stabil war die Wetterlage den ganzen Tag am Wanderort, während die Heimat im tristen Grau bei Minustemperaturen dahinzog.
Auf 505 Meter N.N. ging`s los dem Wanderweg Nr. 2 folgend an einem K.D. Kassels Burg vorbei in Richtung Dress. Nur wenige Meter nach links in einem dunkeln Fichtenwald sah man mächtige Wälle einer frühmittelalterlichen Burganlage. Die Kassels Burg - auch Binnesburg - war eine so genannte "Motte", eine Niederungsburg, über deren Entstehung und Untergang kaum etwas bekannt ist. Bekannt war uns die weitere Tour, Nürburg, Adenauer Stein und Hohe Acht. Über dem Höhenzug entwickelten sich beeindruckenden Landschaftsbilder.
| Kerbsbach |
| Ortseingang Nitz |
Dem Rhein-Kyll-Weg folgend wurde im Ortsteil Nitz auf einer Bank am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr die Mittagsruhe eingeläutet. Eine Telefoninfo an den Präsidenten hörte sich wirklich Erkältungsverdächtig an, obwohl böse Zungen behaupteten, der hatte nur Papier im Mund.
| Sonnenanbeter am Feuerwehrhaus |
| Oberhalb von Brücktal |
Norbert erholte sich von den Strapazen der vergangenen Woche. Durch das idyllische Nitzbachtal immer noch auf dem Weg Nr. 2 folgend wurde Brücktal angepeilt. Während des gesamten Streckenverlaufs hatten wir an diesem Tag gerade mal 50 Höhenmeter zu überwinden, voll ausgenutzt die Inversionswetterlage.
Das feine liegt halt im Detail, dieser Spruch einer Konditorei in Heimerzheim wurde für die Kaffeepause genossen. Wer dann die nächste Tour plant liegt an der Inversionslage der nächsten Tage.
2 Kommentare:
Schöne Bilder!
Tolle Kopfleiste
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