Schmuddelwetter, Nieselregen, kurz umdisponieren, kein Ruchsack und los zum Drachenfels. Schon oft oben gewesen, nicht mit dem Esel, wie von Willy Ostermann getextet: Mer rigge mit dem Äsel op de Drachenfels, sondern ab Königswinter durch das Nachtigallen Tal an einem Denkmal des oben beschriebenen Musikers vorbei. Auf halber Höhe kommt von Dieter die Anmerkung, dass noch nie die Gedenktafel von Hans Cloos fotografiert wurde.
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| Gedenktafel unterhalb der Ruine Drachenfels |
Das wurde nun nachgeholt, schließlich hat dieser Professor die Leidenschaft für Geologie in Dieter erweckt. Die Gedenktafel an dem von Ihm erforschten Vulkandom schreibt:
Belebte die Geologie für Viele. Dieter belebte unser Interesse.
Belebte die Geologie für Viele. Dieter belebte unser Interesse.
Cloos wurde europaweit bekannt als Autor eines Lehrbuchs von 1936 und die „Gespräche mit der Erde“ 1947 durch deren klare Sprache und selbstgezeichnete Abbildungen der Geologie die auch der Allgemeinheit verständlich wurden.
Das nahe Bonn gelegene Siebengebirge nutzten Cloos und sein jüngerer Bruder Ernst, oft als Ausflugsziel für ihre geologischen Erkundungen. Hans Cloos erforschte speziell den Aufbau der Erdkruste in der Struktur von Graniten in der Region des Siebengebirges. Dabei zeigten sorgfältige Messungen und Beobachtungen, dass die Lage des Schlotes und die Form des Schmelzenaufstieges sich in der Anordnung der aus der Tiefe mitgebrachten Kristalle abgebildet hatten. Er konnte beweisen, dass sich die Sanidine in der Fließrichtung des Magmas abkühlten. Anhand dieser Erkenntnisse wurde es möglich, die ehemalige Höhe des Drachenfels zu errechnen, welche etwa 80 Meter höher war als die heutige.
Wir kamen zur Erkenntnis dass die alte Restauration der 30 er Jahre noch steht, und die Nachkriegsrestauration nun abgerissen wurde. Das wir am Milchhäuschen keinen Kaffee bekamen war schon schlimm, schließlich war einer der Wanderer mit Tapezierarbeiten beschäftigt, und wir hätten gerne eine MMS verschickt. Es sollte am Nachmittag regnen und diese Vorhersage traf dann auch zu. Da blieb nur noch Zeit für Kaffee und Kuchen in Auerberg.

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