Samstag, 8. Januar 2011

Zu Besuch bei Ephraims, Nussbaums, und Chamäleon.

Eine Sonderausstellung in einem alten Prachtbau am Rande des Nikolaiviertel wirft die Frage auf, wo ist die Mitte von Berlin?
Berlin Mitte
Die mittelalterliche Metropole war unweit des heutigen Nikolaiviertel mit der Petri Kirche. Hier am Mühlendamm wird zurzeit wieder gebuddelt und in der Zukunft möchte man das alte Berlin - Cöllner Altstadt – Bild hier wieder sehen. Wir sehen Fotos, Motive und Dokumente der Veränderung von der Pferdekutschen Zeit, Kaiserzeit, Kriegszeit bis zur Gegenwart.
Treppenhaus des Palais

Das Personal rennt von Saal zu Saal, und das war störend, schade. Nach drei Stunden verlassen wir die Ausstellung und direkt draußen können wir uns ausmalen wie es hier mal ausgesehen hatte.
Ein Steinwurf weiter ist die Kneipe Nussbaum. Die war einst in der Fischerstrasse 21 Ecke Köllnische Straße, eingebettet zwischen zwei Spreearmen. 1507 erbaut war es nachweislich das ältestes Bürgerhaus Berlins. Heinrich Zille war hier Stammgast, und Milljöh Skizzen schmücken die Wände. Die Originalgaststätte wurde am 28. April 1945 vollständig zerstört und erst 1981 begann man wieder mit dem Wiederaufbau diese Viertels.
Im Nußbaum

Die Boulette a la Meier mit Bratkartoffel ist hier der Renner. Ein kommen und gehen machte deutlich das es hier eine preiswerte bodenständige Küche gab.

Wir machten uns auf um in den Hackeschen Höfen das Chamäleon zu besuchen. Eine atemberaubende Show mit 8 Künstlern die perfekt Musik und Körperkunst umsetzten. Der Tagesspiegel schrieb: Seligkeit zwischen Himmel und Erde, Die Berliner Morgenpost; Temporeich und Wild.


Wir waren alle begeistert und spontan wurde ein Fußmarsch zurück angetreten, und das abendliche Berlin bot bei klarem Himmel ein leuchtendes Bild, was für die schmelzenden Berge mit Schnee nicht zutraf.

Die neue Mitte

Keine Kommentare: