| Postkartenidylle aus dem Fernrohr Kanzelwand |
Fast vollständig von hohen Bergen umgeben, ein Ort den man lieben lernen könnte wäre da nicht die Feuchte in den Bergen hängen geblieben. Die höchste Erhebung ist der Große Widderstein 2.536 m.
Weitere Berge sind der Hohe Ifen 2.230 m, die Kanzelwand 2.058 m, das Fellhorn 2.038 m und das Walmendinger Horn 1.990 m
Nicht nur die Busfahrten mit dem Walserbus ist kostenfrei, sondern auch die umliegenden Bergbahnen. Der Gang an die Kassen entfällt, diese können links liegen gelassen werden.
| Bergführeruntensilien |
| frühzeitliche Funde |
Morgens wurde die Zeit im Walser Haus mit ihrem Museumstrakt in Augenschein genommen. Wir lernen die Geschichte des Tals kennen, das Kleinwalsertal wurde im Jahre 1270 von den Walsern besiedelt, einer Volksgruppe, die aus der Schweiz zuwanderte. Diese alemannische Herkunft unterscheidet die Bewohner sprachlich noch heute von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden. Ihr Dialekt wird dem höchstalemannischen zugeordnet, während man im Allgäu einen niederalemannischen Dialekt und im restlichen Vorarlberg einen hochalemannischen Dialekt Vorarlbergisch spricht. Viele kölsche Töne waren an diesem Morgen zu hören.
Das Kleinwalsertal wurde schon in der Steinzeit bewohnt. Davon zeugen von Detlef Willand geführte Ausgrabungen am Gottesacker, bei denen unter anderem Schaber, Pfeilspitzen und Feuerstellen aus der Jungsteinzeit zu Tage kamen.
Am Widderstein und am Bärenkopf wurden zudem nach den umfangreichen Prospektionsarbeiten des Geoarchäologen Alexander Binsteiner Radiolaritabbaustellen entdeckt. Vermutlich wurde in diesen steinzeitlichen Bergwerken mit Hirschgeweihhacken oder faustgroßen Hämmern das wertvolle Gestein abgetragen. Es wird noch untersucht, inwieweit die Steine weit über die Grenzen des Kleinwalsertals gehandelt wurden.
| Rundum Nebel |
Das Wetter könnte sich ja nur noch bessern. Kostenlos einige Spielereien am PC veranstalten und einen Diavortrag über das Walsertal ansehen.
| Blick auf Riezlern |
Ohne weitere Kosten mal schauen ob am Gipfel der Kanzelwaldbahn die Sonne zu sehen war. Bergstation 1952 m mit großem Panoramarestaurant. Nebel, Nebel, abwarten lautete die Devise. Leberkäs mit Brot und einem Radler lassen uns verweilen. Als selbst um 15:00 Uhr keine Besserung in Sicht war wurde der Ortsteil Riezlern erkundet und in der großen alten Kirche ein paar Kerzen spendiert für die vorhandene Wetterlage. Im Kleinwalsertal befinden sich die drei Ortschaften Mittelberg, Hirschegg und Riezlern, diese wurden dann auch mit dem Bus durchquert, super praktisch, die Endstation ist direkt am Hotel.
| Chef und Kritiker im Gespräch |
| Für jeden genug da |
Montag, Ruhetag, so könnte man den ganzen Tag bezeichnen. Die Küche veranstaltet für uns einen Grillabend mit Showkochen. Der Meister der Kusine empfängt uns in der Küche und die Wünsche wurden erfüllt. Das leckere Vorspeisen und das Dessert Buffet konnte in Eigenregie erstürmt werden.
1 Kommentar:
Das Wetter sieht für die nächsten Tage recht gut aus
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