Die traditionelle Montagswanderung fand wieder in heimatlichen Gefilden statt. Laut einer Beschreibung in der Kölschen Rundschau sollte folgende Anfahrt zum Startpunkt führen: Am zweiten Kreisel in Hillesheim rechts ab. Der fahrbare Untersatz verfügte leider nicht über ein Navisystem, so dass der Startpunkt erst spät erreicht wurde. Schlechte Vorbereitung der Tour Leitung, die sich Gerd ausgedacht hatte, der nimmt demnächst das Falkgerät mit. Dafür wurden an der Wegstrecke jede Menge Highlights geboten.
| Mühlsteingewinnung |
| Das Oosbachtal |
Zuerst vom Dorfweiher aus dem Weg Nr. 1 folgend erreichten wir einen schönen Aussichtspunkt mit Blick auf die schöne Eifellandschaft. An einer Lava Grube vorbei wurde die Abbauweise von Mühlsteinen sichtbar.
Eine Mühlsteinhöhle wurde erkundet, schließlich war eine Taschenlampe am Mann, bis das die Blitzlichteinstellung funktionierte waren auch schon die ersten Schrammen auf der Glatze. Eine niedrige Drachenhöhle wurde deshalb nur von außen in Augenschein genommen. An einer Infotafel steht hier wurde hart geschuftet. Zur allgemeinen Erklärung konnte man hier lesen:
Ein Vulkan bricht aus. Glühende Lavatropfen schleudern aus dem Schlot und fallen auf weitere Lavafetzen, die bei vorangegangen Ausbrüchen bereits ausgespuckt wurden. Verschmelzung Erkaltung, so entstehen Basaltschlackenbänke. Das blasenreiche poröse Gestein eignet sich besonders für Mühlsteine.
| Eingang Mühlsteinhöhle |
| Dunkelheit niedrige Kopfhöhe |
Im 13 Jahrhundert wurde hier am Rother Kopf mit dem Abbau begonnen. Meist über Kopf aus dem Felsstein geschlagen, mit einfachen Werkzeugen. War noch ein kleiner Steg vorhanden, wurde durch Wässerung die Trennung von Fels erreicht. Erkundung der Höhle auf eigene Gefahr, Taschenlampe notwendig, man achte auf Überhänge.
| Sammelpunkt Kalenborn |
Der Wanderweg Nr. 6 bringt uns bis auf die Anhöhe von Kalenborn. Eine Bank am Ortsrand wurde für die Mittagspause genutzt. Schwalben sammelten sich zu Flug in wärmere Gefilde. Wir beschlossen die weitere Wanderung ein wenig abzukürzen. Wir durchqueren den Lenzerather Wald, ein keltisches Grab was 1913 durch einen Feriengast entdeckt wurde ist noch andeutungsweise zu sehen.
| Da soll ich runter??? |
| Ort der Erinnerung |
Die Felsstürze der letzten Eiszeit und die Geröllmassen aus Buntsandstein erinnern uns ein wenig an die Wanderung im Kleinwalsertal. Beim Anblick eines Kreuzes auf dem Felsplateau wird der Wanderweg Nr. 7 eingeschlagen, der uns durch ein weich moosbedecktes Waldgebiet zum Parkplatz Müllenborner Weiher bringt. Das Kriminal Café in Hillesheim hatte frischen Pflaumenkuchen mit Sahne im Angebot, es wird herbstlich, Sonne und stürmische Winde kündigten sich an.
3 Kommentare:
Muß eine interessante Wanderung gewesen sein
Trotz TÜV Begleiter Kopfverletzungen !!!
Es war nicht allein die Rundschau schuld,deshalb hat der Sühnekaffee mit einem dicken Stück Kuchen besonders geschmeckt.
Schlimm, schlimm, da hoffen wir, dass es dem/den Verletzten wieder besser geht
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