Montag, 2. September 2013

Kirchdaun.

Wandertour:2013_30
Über die alte Heerstraße Frankfurt-Aachen
Wanderführer: Dieter
Wanderkarte:  Wanderkarte Das Ahrtal
Region:. zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Länge: 12,14 km
Gehzeit brutto 3 Std. 2 Minuten.  
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung: örtliche Nr. A1, A4, AFH, Kaiserweg, Frankfurt-Aachen.
Wegbeschaffenheit: schmale Waldwege, breite Wege, Wiesengrund.
Anspruch: leicht
Wetter: Sonne bewölkt 24° Grad C.
Steigung: von 117,9 auf 240,8 insgesamt 295,4m.
Sehenswertes: Panoramablicke auf das Rheintal, Landskrone.
Kirchdaun
Kirchdaun, ein beschaulicher Ort der sich selbst über das Navisystem nicht ansteuern ließ war der Ausgangspunkt der Wanderung. Dieter, spontan heute 1 Jahr älter, führt uns über die berühmte Heerstraße, die den beiden Mitwanderern nicht bekannt war. Fazit, man wird immer älter und lernt dazu.
Passage der alten Heerstraße
Über ein Jahrtausend lang führte die Heerstraße auch als Krönungsstraße von Frankfurt nach Aachen. Bei Kirchdaun führte eine Abzweigung in Richtung Remagen ins Rheintal, und dann weiter mit dem Schiff bis Frankfurt.
Wegweiser

Die A.F.H. wurde bereits im 8. Jahrhundert benutzt. Kaiser Karl der Große hatte Pfalzen entlang dieser Straße in Aachen, Düren, Sinzig, Ingelheim und Frankfurt. So war diese Landstraße die kürzeste Verbindung dieser Königssitze. Schon Pippin III., der Vater Karls des Großen, pflegte von Düren nach Andernach und von Sinzig nach Düren zu reisen, wie aus Berichten von 748 und 758 ersichtlich ist. Auch Kaiser Karl zog von seinem Geburtsort Heristal bei Lüttich über Düren nach Worms und zurück nach Düren. Dabei ist auch ein Aufenthalt in Sinzig beurkundet.
Neue Kapelle Ziertheck
An der Waldkapelle Ziertheck vereinten bzw. teilten sich einst die Nord- und die Südumgehung der Aachen-Frankfurter Heerstraße um das heutige Bad Bodendorf. Wir nutzten die schöne Kapelle zur Mittagsrast.
Windgeschützter Rastplatz
Ein Bildstock "Jesus am Ölberg" mit der Inschrift "1747 Michael Rick Anna Catharina Wermerskirchen Ehel." bildet das Zentrum der im Jahr 1965 von dem Bad Bodendorfer Schreinermeister Johann Bauer und Ehefrau Lambertine Klara, geb. Orth neu aufgebauten Fachwerkkapelle, die eine baufällige Vorgängerin aus dem Jahr 1826 ersetzt.
gepflegter Rasen Golfplatz Bad Bodendorf
Der Bad Bodendorfer Golfplatz ist bestens besucht, da wurde ein Turnier ausgetragen zur Unterstützung der Kölner Tafel, dementsprechend sah der Fuhrpark aus.

Den Sachkundigen Pilze Sammler trafen wir in Heimerzheim im Café Linnartz, der muss sich halt noch lange gedulden bis die Achilles Sehne wieder fit ist. Das Bier vom schwarzen Abt aus Neuzelle hatte den Heilungsverlauf unterbrochen. Durch gesponserten Kaffee und Kuchen bleiben wir fit bis zur nächsten Woche, wenn nach einer Korrektur der Statistik die 500. te Wanderung ansteht. In Mangel an Beteiligten, wird der Archivar eine Route aussuchen.

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