Wandertour:2013_33
| Wegstrecke Schleiden, alles neu bezeichnet. |
Wanderführer: Herbert
Wanderkarte: Wanderkarte Nr. 4/14.
Region:. Schleidener Tal Hellenthal,
Schleiden, Gemünd
Länge: 17,90
km
Gehzeit
brutto: 4 Std. 37 Minuten.
WDG: 5,4 km/h
Wegmarkierung: alles neu, alte Bezeichnungen
zugeklebt, Nr.: 23,32.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, Waldgrund, Asphalt.
Anspruch: mittel, schnelle
Schrittgeschwindigkeit.
Wetter: bewölkt 19° Grad C.
Steigung: von 385 auf 560.
Sehenswertes: Schleiden Altstadt.
Die Stadt Schleiden versteht sich als Hauptstadt des
Nationalparks Eifel. Fast die Hälfte des Stadtgebietes liegt in dieser
einzigartigen Landschaft von Wald, Wasser und Wildnis. Zur ehemaligen
Kreisstadt Schleiden gehören der Kneipp-Kurort Gemünd sowie 16 idyllische
Eifeler Örtchen im Schleidener Tal und auf der Hochfläche.
| Ebereschenwald in der Nähe von Dreiborn |
Das Schleidener Tal war einst Zentrum der
Eisenhüttenindustrie. Heute zeugen nur noch wenige Relikte von der einstigen
Blüte.
Die Wegbezeichnungen in der Karte 4/14 von 2008 sind
tatsächlich an allen Stellen mit weißer Folie überklebt worden. Der Eifelverein
hat hier ein neues Logo präsentiert. Die Nummer 6 zum Beispiel wurde zu Nummer
25.
| Verwirrrend neue Bezeichnungen |
Auf jedem Wegweiser sind drei Ziele aufgeführt:
Fernziel, weiteste Entfernung, Mittelziel, mittlere Entfernung und Nahziel,
nächste Entfernung. Das Nahziel führt zum nächsten Wegweiser Standort. Eine
Tafel mit Standortbestimmung und Pfeilen mit gelber Fahne. Da scheint es also
eine neue Wanderkarte zu geben, oder im Tourismusbüro kann man einen Plan der
örtlichen Wege erwerben. So können sich auch ortsunkundige Wanderer perfekt
orientieren.
Ortsunkundig sind wir nicht, aber lange nicht mehr
in diesem Gebiet gewandert. Unsere individuelle Tour geht in Richtung
Weiermühle, alles abbruchreif.
| Das Haupthaus sieht nicht anders aus. |
Durch die neue wegweisende Beschilderung nehmen wir
spontan Abkürzungen um den Asphaltwegen zu entrinnen. So präsentierte sich ein
Teil des Weges mit einem Hain aus Eberesche, deren Früchte im Herbst reifen.
Unterhalb von Dreiborn ist ein Gatter kein Hindernis,
fleißige Hände und guter Wille die Tour um einige Kilometer zu verlängern bei
den idealen Wandertemperaturen kein Problem.
| Problembehebung ohne Seitenschneider |
Drei Portionen Pflaumenkuchen der Jahreszeit
entsprechend, schließlich sind die Vorboten des Herbstes schon zu sehen.
| schöne Farbe, aber sehr giftig |
Das wird sich in den kommenden Tagen verstärken,
denn es ist spätsommerliches Wetter für das Rheinland angesagt. Zu Sagen hat
nächste Woche der Archivar, wir treffen uns um 10:00 Uhr beim Präses, da am
Sonntag ein Biertermin ansteht.
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