Montag, 31. März 2014

Hollerath.

Wandertour: 2014_12
Narzissenwege
Wanderleitung: Gerd.

Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14
Region:. Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Länge: 16,59 km
Gehzeit brutto: 5 Std. 04 Minuten.
WDG: 4,3 km/h
Wegmarkierung Narzissen Weg, örtlich Nr.9, querfeldein, auf belgischem Hoheitsgebiet, rot weiß.
Wegbeschaffenheit: breite feste trockene Wege, Asphalt, sumpfige Wiesen.
Anspruch: schwierig
Wetter: 18 Grad C, trocken Sonne.
Steigung: 505 auf 640
Sehenswertes: Narzissen Wiesen, vor allem auf belgischer Seite.

Der Startpunkt von Wanderung Nummer 12 in 2014 ist der Wanderparkplatz Hollerather Knie B265
Ursprünglich hatte die Wildnarzisse im westlichen Mitteleuropa ihr Verbreitungsgebiet. In Deutschland kommt sie heute nur noch in der Eifel und im Hunsrück vor. Für die MOWA Gruppe ist da die Eifel ideal. Der Verbreitungsschwerpunkt der Narzissen findet sich in geprägten Landschaftsräumen mit hohen Niederschlagssummen. In der Eifel ist das im östlichsten Verbreitungsgebiet. Im westlich gelegenen Belgien kommt die Narzisse noch häufiger vor. Ihr natürlicher Lebensraum sind kalkarme, magere Feuchtwiesen. Ihre großen Samen verbreitet die Wildnarzisse durch Wassertransport und durch Ameisen. Im Nationalpark Eifel wächst die Wildnarzisse im Oleftal in einem bis zu 100 Meter breiten Band entlang des Bachlaufes. Sie fühlt sich dort unter dem lichten Dach von Erlen und Birkenbruchwäldern wohl.
Ab Ende März verwandeln sich die Talwiesen wieder in ein einzigartiges gelbes Blütenmeer und begeistern die Naturfreunde. Trotz der warmen Witterung waren die ersten blühenden Wildnarzissen um den 30. März zu sehen. Die Blüte ist dann bis Mitte oder Ende April.
Schnell beeilen so lautete das Motto des heutigen Tages. Den üblichen Rentnerweg, wo tatsächlich blaue Boxen (Dixi) im Wald stehen, verlassen und auf belgischer Seite mal schnuppern wie die Blüte dort aussieht.
Die Markierung im Bild 1 macht deutlich hier ist es grün und blau. Grün die saftigen Wiesen und blau die zu querenden Bäche. Das war natürliche eine sportliche Herausforderung für den einen oder anderen Wanderer. Mehrere Bäche durchwaten oder über Zäune klettern. So wurde der Blütenzauber hautnah erlebt.
Die Olef vor einer Furt überqueren das ist doch mal was Besonderes. Im auslaufenden Tal Grund des GR 56 der laufend die Ländergrenze wechselt konnte ein Sonnenbad genossen werden.
Die weiterführende Route des Weges Nr. 9 ist leider vollständig asphaltiert. Auch ein Vorteil weil das Schuhwerk sich trocken lief und sauber wurde.

Die Reliquien der Vergangenheit, sprich Westwall, sind an der markanten Grenze gut zu sehen und die Natur trägt dazu bei sich zurück zu holen was Sprengungen nicht vermochten.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

na holla, wat'n ditte - wat schaut dä Bärischtastatta denn so jeqält müüd inne Kamara?