Montag, 10. März 2014

Kalenborn- Haus Schönberg an der B 257.

Wandertour: 2014_09
Im Quellgebiet der Swist
Wanderführer: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.6
Region:. Rheinbach, Alfter.
Länge: 15.3 km
Gehzeit brutto: 5 Std. 12 Minuten.
WDG: 3,5 km/h
Wegmarkierung: Eifelverein, örtlich Nr. 1, 3, 5, N.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale urige Pfade, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 15 bis 24° Grad C, strahlend blauer Himmel.
Steigung: 270 auf 385
Sehenswertes: Siebengebirgsblick bei Kalenborn.
Blick in Richtung Siebengebirge
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 9 in 2014 war an der B 257 am Haus Schönberg. Die Planung wurde spontan umgestellt, die gesetzte Wanderleitung war plötzlich erkrankt und hatte einen Ausflug nach Blankenheim ins Auge gefasst. Eine Wettercam oder Prognose der Aussichten für diesen Tag erübrigte sich Dank Hoch Helmut, nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen Doppelkopfspieler, geht es direkt durch das Naturschutzgebiet im Quellbereich der Swist und am frühen Morgen sieht man dann auch die Wildbestände, mehrmals die Wege kreuzen, schließlich waren wir um 09:30 Uhr schon on Tour.
Im Quellgebiet
Möglich war das ohne Umwege, da der Berichterstatter diesen Trip schon mal mit Ehefrau zurückgelegt hatte. Das Quellgebiet der Swist, dies wollte Peter schon immer mal erkundet haben. Es handelt sich um einen Grünlandbereich mit Feuchtwiesen, Wirtschaftsgrünland, Quell-Flachmoore, uralten Eichen, Buchenwäldern sowie mäandrierenden Bachabschnitten.
Die Mitwanderer
Die Swist ist ein Bach von 43,6 Kilometern Länge im Rheinland. Stellenweise findet sich der Hinweis auf die Swist als längstem Bachlauf Europas. Sie entspringt am Nordrand der Eifel und mündet zwischen Weilerswist und Bliesheim von rechts und Südosten in den Rhein-Zufluss Erft. Vereinzelt wird die Swist auch Swistbach genannt, von Einheimischen oft auch einfach nur der Bach. Ursprünglich verlief die Ahr im heutigen Laufbett der Swist. Nachdem durch die Hebung des Ahrgebirges der Lauf nach Norden versperrt war, suchte sich die Ahr aber ihr Bett in direkter Verbindung zum Rhein.
Brücke durch das Altendorfer Schwarzmaar
Unser direkter Weg ging durch das Altendorfer Schwarzmaar mit urigen Pfaden und weichen Böden. Nach Querung der L 261 erreichten wir den Ort Hilberath. Schade das ein neues Highlight des Ortes, das Scheunen Café montags geschlossen hat, in der Mittagssonne ließen wir uns vor der Türe nieder und nahmen ein Bad in der Sonne.
Hilberath
Am Vischelbach entlang, vor Wochen noch eine Schlammlawine, wurde nach einem kurzen Anstieg der Ort Kalenborn erreicht. Der Siebengebirgsblick in weiter Ferne war auf Grund der Wetterlage im Dunst, dafür aber eine Aufheiterung bei Eissplittertorte in Heimerzheim, wo, das sieht man auf der Tasse.
Der feine Unterschied

Der errechnete Kalorienverbrauch für die Wanderung lag bei 1265 Kcal. Da bleibt nur zu Sagen, man gönnt sich ja sonst nix, und beachte die Wanderzeit von 5 Stunden. Hervorragend, toller Frühlingstag.

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