Wandertour: 2014_09
| Im Quellgebiet der Swist |
Wanderführer: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.6
Region:. Rheinbach, Alfter.
Länge: 15.3 km
Gehzeit brutto: 5 Std. 12 Minuten.
WDG: 3,5 km/h
Wegmarkierung: Eifelverein,
örtlich Nr. 1, 3, 5, N.
Wegbeschaffenheit: breite feste Wege, schmale urige Pfade,
wenig Asphalt.
Anspruch: mittel
Wetter: 15 bis
24° Grad C, strahlend blauer Himmel.
Steigung: 270 auf 385
Sehenswertes: Siebengebirgsblick bei Kalenborn.
| Blick in Richtung Siebengebirge |
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 9 in 2014 war an
der B 257 am Haus Schönberg. Die Planung wurde spontan umgestellt, die gesetzte
Wanderleitung war plötzlich erkrankt und hatte einen Ausflug nach Blankenheim
ins Auge gefasst. Eine Wettercam oder Prognose der Aussichten für diesen Tag
erübrigte sich Dank Hoch Helmut, nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen
Doppelkopfspieler, geht es direkt durch das Naturschutzgebiet im Quellbereich
der Swist und am frühen Morgen sieht man dann auch die Wildbestände, mehrmals
die Wege kreuzen, schließlich waren wir um 09:30 Uhr schon on Tour.
| Im Quellgebiet |
Möglich war das ohne Umwege, da der Berichterstatter
diesen Trip schon mal mit Ehefrau zurückgelegt hatte. Das Quellgebiet der
Swist, dies wollte Peter schon immer mal erkundet haben. Es handelt sich um
einen Grünlandbereich mit Feuchtwiesen, Wirtschaftsgrünland, Quell-Flachmoore,
uralten Eichen, Buchenwäldern sowie mäandrierenden Bachabschnitten.
| Die Mitwanderer |
Die Swist ist ein Bach von 43,6 Kilometern Länge im
Rheinland. Stellenweise findet sich der Hinweis auf die Swist als längstem
Bachlauf Europas. Sie entspringt am Nordrand der Eifel und mündet zwischen
Weilerswist und Bliesheim von rechts und Südosten in den Rhein-Zufluss Erft.
Vereinzelt wird die Swist auch Swistbach
genannt, von Einheimischen oft auch einfach nur der Bach. Ursprünglich verlief
die Ahr im heutigen Laufbett der Swist. Nachdem durch die Hebung des
Ahrgebirges der Lauf nach Norden versperrt war, suchte sich die Ahr aber ihr
Bett in direkter Verbindung zum Rhein.
| Brücke durch das Altendorfer Schwarzmaar |
Unser direkter Weg ging durch das Altendorfer
Schwarzmaar mit urigen Pfaden und weichen Böden. Nach Querung der L 261
erreichten wir den Ort Hilberath. Schade das ein neues Highlight des Ortes, das
Scheunen Café montags geschlossen hat, in der Mittagssonne ließen wir uns vor
der Türe nieder und nahmen ein Bad in der Sonne.
| Hilberath |
Am Vischelbach entlang, vor Wochen noch eine
Schlammlawine, wurde nach einem kurzen Anstieg der Ort Kalenborn erreicht. Der
Siebengebirgsblick in weiter Ferne war auf Grund der Wetterlage im Dunst, dafür
aber eine Aufheiterung bei Eissplittertorte in Heimerzheim, wo, das sieht man
auf der Tasse.
| Der feine Unterschied |
Der errechnete Kalorienverbrauch für die Wanderung
lag bei 1265 Kcal. Da bleibt nur zu Sagen, man gönnt sich ja sonst nix, und
beachte die Wanderzeit von 5 Stunden. Hervorragend, toller Frühlingstag.
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