Sonntag, 23. März 2014

Kirberg.


Ich wollte, es wäre Nacht und die Preußen kämen, soll der Herzog von Wellington vor der Schlacht bei Waterloo gesagt haben. Es wurde Nacht und auch die Preußen kamen.

Der 1. Brühler Preußentag ist eine Zusammenarbeit der Stadt Brühl mit dem Alfred-Müller-Armack Berufskolleg in Köln und wird organisiert von fünf angehenden Kaufleuten für Tourismus und Freizeit, dieses Event ist ein Abschlussprojekt ihrer Ausbildung.
Ausstellungen im Kellergewölbe, Musik im Pavillon, Bier und Grillgerichte für die Gäste, leider war es zu kühl um sich im Biergarten nieder zu lassen.

Der sogenannte Kaiserbahnhof in Brühl-Kierberg gilt als eines der schönsten Empfangsgebäude Deutschlands. Es wurde 1877 am Ende der von der Brühler Innenstadt heraufführenden Kaiserstraße in einem kleinen Park errichtet. Seine besonders aufwändige Gestaltung verdankt es Kaiser Wilhelm I., dem der Bahnhof als Zwischenhalt für seine jährlichen Besuche der Herbstmanöver in der Eifel diente, im Schloss Brühl übernachten und die Manöver in Lommersum besuchen. Beim ersten Besuch sollen 11.000 Kinder hurra gerufen haben. Verwunderlich die alten Landkarten zeigen eine spärliche Besiedelung, und die alte Bahntrasse am Gartenende. Einsetzender Regen beendete den Besuch.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Na dit is ja wat - hammse däm kleenen Örtschen in Brjühl ja jlatt 'n "e" inne Übaschrift jekläut. Sowatt oochnma!