Montag, 24. März 2014

Kommern.

Wandertour: 2014_11
Rund um das Freilichtmuseum Kommern
Wanderführer: Herbert.
Mann mit Hut, dann geht es gut, alter Spruch der Marktbeschicker
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.5
Region:. Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim.
Länge: 14,2 km
Gehzeit brutto: 3 Std. 48 Minuten.
WDG: 4,5 km/h
Wegmarkierung: örtlich Nr. A1, A2, Eifelverein Nr.1
Wegbeschaffenheit: breite Wege, schmale Pfade wenig Asphalt.
Anspruch: leicht, damentauglich.
Wetter: 3 bis 8 Grad C, kühl, Graupelschauer kaum Sonne.
Steigung: 260 auf 360
Sehenswertes: bei guter Sicht Kraftwerk Weisweiler bis Euskirchen.
Blick auf Kommern
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 11 in 2014 ist mitten im historischen Stadtkern von Kommern. Kurzfristig die Planung über den Haufen werfen auf Grund der Wetterverhältnisse, das sind halt Führungsqualitäten. Die heutige Wanderleitung, Herbert, hatte eine Strecke so definiert, dass die für alle Neu war, bis auf kleinste Teilstücke an Burg Eicks.

In der Ortsmitte von Kommern
Es gibt zahlreiche, für die Eifel typische, alte Fachwerkbauten im Ortskern von Kommern. Deshalb zählt Kommern zu den schönsten Fachwerkdörfern im Rheinland, besonders der historische Ortskern. Schon zu römischer Zeit bis 1880 wird hier in der Nähe Bergbau betrieben.
Am Horizont wurde es heller und der eingeplante Kaffeestopp wurde auf den Nachmittag verschoben. Der Wanderweg A1 bringt uns an den Ortsrand von Mechernich.
Loch Abbau von Bleierzen

Durch ein früheres Bergbaugebiet wurde das Gipfelkreuz am Griesberg erreicht und zwischendurch den Worten des Spezialisten gelauscht. Dieter spricht zwar von Löchern, aber nicht von schwarzen Löchern, dieser Ansprechpartner ist krank zu Hause. Nach Querung der B 266 am Rande des Rheinischen Freilichtmuseums vorbei wurde der Kommerner Busch bzw. der Eickser Busch erwandert und in Mitten der Prärie eine Pause eingelegt.
Im Eickser Buch
Hier sieht man wie bescheiden die Gruppe unterwegs ist. Einige Minuten weiter waren Bänke und Tische sowie eine Kapelle die wir so nicht erwartet hätten.
Waldkapelle
Die Waldkapelle bei Eicks ist ein 1782 errichteter klassizistischer Bau, nach vier Seiten offen. In der Mitte eine schlichte Madonna, seit langem Ziel einer Maiprozession. Neben der Kapelle das Grab des Freiherrn Geyr von Schweppenburg, und zum Schutze der ewigen Lichter ein Edelstahlbehälter.
Weiter entlang des Bleibaches wurde das Anwesen von Burg Eicks erreicht. Lange her das wir hier mal eine kurze Pause einlegten und immer wieder ein Grund einige Motive abzulichten, wenn sich schon die Sonne zeigt.
Burg Eicks


Am Waldrande des Museumsgeländes vorbei zum Eifelblick wurde der Startpunkt erreicht. Bei anderen Wetterbedingungen sind hier hervorragende Aussichten in die Voreifel möglich. Linke Hand bis zum Kraftwerk Weisweiler und rechts bis Euskirchen. Rückblickend eine schöne Tour nicht weit weg der Heimat mit der Aussicht auf einen gesponserten Kuchen und Kaffee von Norbert der sich braungebrannt aus dem Urlaub zurück gemeldet hatte. Sich aber wegen der Achilles Verletzung doch noch schonen sollte.

1 Kommentar:

BerlinerKindl hat gesagt…

Schön jrünn isset em Mjuseem - doll! Scheint dat Wetta ja ubam Tach däutlisch bessa jeworn. Schön. Da schaunwa ma uff die Bilda der Dame, wennet schon damentauchlisch is.