Wandertour: 2014_17
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14
Region:. Schleidener Tal, Hellenthal,
Schleiden, Gemünd.
Länge: 17,6 km
Gehzeit brutto: 4 Std. 30 Minuten.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung örtlich Nr. 4-Eifelverein,Nr.9.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: 7 Grad
C, bedeckt, Sonne, Nieselregen, Sonne.
Steigung: 430 auf 607 Meter
Sehenswertes: Burg Reifferscheid, Wildenburg
| Burg Reifferscheid |
| Wildenburg |
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 17 in 2014 ist
am Ortsende von Reifferscheid an der Kreuzung L17-L203. Nach 50 Metern direkt
steil an über den Eifelvereinsweg, bzw. örtliche Nummer 4. Die Tour, mal als
Damentauglich getestet. Versprochen ist versprochen schließlich hatte die Dame
des Hauses diese Strecke schon mal bewältigt. Nach 1 ½ Stunden ging es in der
Tat nur bergab, nach Passage der Höhe Krekeler Heide. Da fällt einem der Song
ein: Tell me why? I don’t like Mondays.
Nach den tagelangen Regenschauern ein Lichtblick, wenn sich auch einer versteckt.
Trotzdem, Tee und Kuchen, anstatt Eiscreme, kühl auf den Höhen und
ab und an ein Sonnenstrahl, es ist halt heute Pankratius. Nicht Mamertus,
Servatius, oder Bonefacitus sind unterwegs sondern Peter Dieter und Gerd, der
Rest im sonnigen Norden.
Von Zingscheid hat man einen guten Blick auf Burg Reifferscheid.
Eine für die Eifel typische Höhenburg. Damit die Verteidigung einfacher war
wurde ein künstlicher Einschnitt oder Graben geschaffen. Der Eingang durch ein
mächtiges Tor und hohe Mauern geschützt.
| Blühendes Eifelgold am Wanderweg |
| Krekeler Heide |
Die Krekeler Heide, bei
ca. 600 m Meereshöhe gelegen, ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete
der Eifel. Schon außerhalb der Sötenicher Kalkmulde auf saurem Untergrund
gelegen, vereinigt sie auf ihrer mittlerweile über 100 ha umfassenden Fläche
ein Mosaik verschiedener Vegetationstypen. Das Gebiet befindet sich zum
Großteil im Besitz der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.
So finden sich heute hier
großflächige Borstgrasrasen, an mehreren Stellen wegen des durch Tonschichten
bedingten nassen Untergrunds Vermoorungen, bereichsweise Bärwurzwiesen und an
trockeneren Stellen Silikatmagerrasen. Aufgrund der fehlenden Düngung konnten
sich hier zahlreiche Arten halten, oder neu etablieren, die in der Umgebung
selten geworden oder schon ausgestorben sind. Wir entdecken Knabenkraut und
Blatt, bzw. Blütenstand von den Orchideen, hier die Dactylorhiza Majalis.
Im beschaulichen Roder
machen wir Pause in einem Asta Unterstand. Im Tal des Manscheiderbaches
erwartet uns die Sonne. Da konnte uns der kräftige Regenguss in Schleiden nach
Kaffee und Kuchen gleich sein.
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