Montag, 12. Mai 2014

Reifferscheid.

Wandertour: 2014_17
Wanderleitung: Gerd.

Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14
Region:. Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd.
Länge: 17,6 km
Gehzeit brutto: 4 Std. 30 Minuten.
WDG: 4,0 km/h
Wegmarkierung örtlich Nr. 4-Eifelverein,Nr.9.
Wegbeschaffenheit: breite Wege, wenig Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: 7 Grad C, bedeckt, Sonne, Nieselregen, Sonne.
Steigung: 430 auf 607 Meter
Sehenswertes: Burg Reifferscheid, Wildenburg
Burg Reifferscheid
Wildenburg
Der Startpunkt von Wanderung Nummer 17 in 2014 ist am Ortsende von Reifferscheid an der Kreuzung L17-L203. Nach 50 Metern direkt steil an über den Eifelvereinsweg, bzw. örtliche Nummer 4. Die Tour, mal als Damentauglich getestet. Versprochen ist versprochen schließlich hatte die Dame des Hauses diese Strecke schon mal bewältigt. Nach 1 ½ Stunden ging es in der Tat nur bergab, nach Passage der Höhe Krekeler Heide. Da fällt einem der Song ein: Tell me why? I don’t like Mondays. Nach den tagelangen Regenschauern ein Lichtblick, wenn sich auch einer versteckt.
Trotzdem, Tee und Kuchen, anstatt Eiscreme, kühl auf den Höhen und ab und an ein Sonnenstrahl, es ist halt heute Pankratius. Nicht Mamertus, Servatius, oder Bonefacitus sind unterwegs sondern Peter Dieter und Gerd, der Rest im sonnigen Norden.
Von Zingscheid hat man einen guten Blick auf Burg Reifferscheid. Eine für die Eifel typische Höhenburg. Damit die Verteidigung einfacher war wurde ein künstlicher Einschnitt oder Graben geschaffen. Der Eingang durch ein mächtiges Tor und hohe Mauern geschützt.

Blühendes Eifelgold am Wanderweg
Krekeler Heide
Die Krekeler Heide, bei ca. 600 m Meereshöhe gelegen, ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete der Eifel. Schon außerhalb der Sötenicher Kalkmulde auf saurem Untergrund gelegen, vereinigt sie auf ihrer mittlerweile über 100 ha umfassenden Fläche ein Mosaik verschiedener Vegetationstypen. Das Gebiet befindet sich zum Großteil im Besitz der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.
So finden sich heute hier großflächige Borstgrasrasen, an mehreren Stellen wegen des durch Tonschichten bedingten nassen Untergrunds Vermoorungen, bereichsweise Bärwurzwiesen und an trockeneren Stellen Silikatmagerrasen. Aufgrund der fehlenden Düngung konnten sich hier zahlreiche Arten halten, oder neu etablieren, die in der Umgebung selten geworden oder schon ausgestorben sind. Wir entdecken Knabenkraut und Blatt, bzw. Blütenstand von den Orchideen, hier die Dactylorhiza Majalis.
Im beschaulichen Roder machen wir Pause in einem Asta Unterstand. Im Tal des Manscheiderbaches erwartet uns die Sonne. Da konnte uns der kräftige Regenguss in Schleiden nach Kaffee und Kuchen gleich sein.


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