Wandertour: Rheinsteig : 2 in 2014
| Rengsdorf bis Bendorf |
Wanderleitung: Heinz.
Wanderkarte: Wanderkarte Kompass, Rheinsteig.
Region:. Mittelrhein
Länge: 20,4 km
Gehzeit brutto: 7 Std. 34 Minuten.
WDG: 3,9 km/h
Wegmarkierung blaues R.
Wegbeschaffenheit: schmale Pfade, breite Wege, wenig
Asphalt.
Anspruch: mittel.
Wetter: 23 Grad
C, bedeckt, Sonne.
Steigung: 81,5 Meter auf 337 Meter, mehrmals.
Sehenswertes: Limes, Römertürme, Schloss Sayn.
Waldbestand, Westerwald.
| Souvenirjäger am Werk |
Mitten im Rheinischen Westerwald liegt zwischen dem
romantischen Mittelrheintal und den Höhenrücken des Westerwaldes abseits vom
touristischen Trubel der Kurort Rengsdorf. Die sauerstoffreiche Waldluft,
gepaart mit der milden Rheinluft, sorgt für ein gesundes Klima. Dies verhalf
Rengsdorf zum Prädikat Luftkurort. Anscheinend vor langer Zeit. Schon lange vor
1900 beherbergte man hier Sommerfrischler, das sieht man an den alten Bauten
des Ortes. An diesem wundervollen Tag aber nur vier. So die Werbung, über die
vielbefahrene Landstraße suchen wir am späten Nachmittag eine Lokalität zum
krönenden Abschluss.
Am Ortsrand in Richtung A3, am Römergraben beginnt
unsere Tour auf schmalem Pfad nach rechts durch den Wald, vorbei an der
Jonashütte und anschließend aufwärts durch einen Tannenwald zum Osthang des
Wingertsberges.
| Infos zu vergangenen Zeiten |
Dort kann man im Gelände noch einige Spuren des
ehemaligen Limesgrabens entdecken. Die Grenzlinie war in regelmäßigen Abständen
mit Türmen bewehrt. Einer davon stand ganz in der Nähe. Heute sind nur noch
seine Fundamente zu sehen. Eine Rekonstruktion der Wehranlage mit Römerturm
versetzt uns in die historische Zeit zurück.
| Römerturm, leider verschlossen, die paar Stufen hätten wir auch noch geschafft. |
Vom Römerturm geht es über den Waldlehrpfad
Wingertsberg hinab ins Aubachtal zum Schwanenteich. Wir spazieren am
Landesleistungszentrum der rheinland-pfälzischen Reiter in Oberbieber vorbei,
von wo es bald bergauf in Richtung Haus am Pilz geht. Über den Heimbach hinweg
erreichen wir den Schnepfenteich und in Richtung Heimbach-Weis den Vogelpfad.
Dieser endet am Kuckuck Berg. Über einen schmalen
Pfad durch Felder und Streuobstwiesen nähern wir uns nun dem Zoo Neuwied. Viele
mit Kind und Kegel unterwegs, ein idealer Ausflugstag was dass Wetter betrifft,
hervorragend zu wandern. Schattige Waldwege moderate Anstiege und schöne
Aussichtspunkte.
Bevor wir danach die Bismarckhöhe mit Schutzhütte
erreichen, genießen wir beim Wandern durch die Ackerflur den Blick ins
Neuwieder Becken.
Diese Senke zwischen Koblenz und Neuwied trennt das
Engtal des oberen von dem des unteren Mittelrheins auf einer Länge von 22 Flusskilometern.
Von der Bismarkhöhe geht es zum Friedrichsberg und dann hinab ins Saynbachtal,
wo schon bald die Etappe endet. Allerdings nicht für uns, im Biergarten Scheune
in Sayn eine Maß und dann noch mal bergan zum nächsten Römerturm. Die Hinweise
zum Rheinsteig sind durch die Plakatierung zur Wahl verdeckt und mal entdeckt
schon mal einen anderen Hinweis.
Im Ort Bendorf verleiten
die sommerlichen Temperaturen zum Eisgenuss und wir müssen tatsächlich unser
Handy nutzen für ein Taxi nach Rengsdorf. Das
ist kein Kundenservice,
und somit auch nicht der Startpunkt für die nächste Etappe.
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