Donnerstag, 19. Juni 2014

Berlin. Treptow, Alex, Neues Stadtschloss, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor.

Kein Feiertag in Berlin, Happy Cadaver kennt man hier nicht. Wir müssen auch erst die S, U, Bahn Verbindungen kennen lernen, die sich am neuen Standort befinden. Die S Bahn Station Treptower park bietet sich an die alten Lokation aufzusuchen. Was früher eher fußläufig war, mal kurz zu einer Tasse Kaffee am Gendarmenmarkt oder Brandenburger Tor Künstler aus allen Herren Ländern zu sehen, ist heute mit Tickets der BVG zu bewältigen. Das richtige abstempeln will gelernt sein, den die Vierertickets sind halt getrennt zu entwerten. Die S Bahn Station Treptower Park ist nur wenige Gehminuten vom nun erworbenen Eigentum entfernt. Eine Station Ostkreuz, umsteigen mit vielen Möglichkeiten zu den Zielen. S9 Schönefeld-Pankow, S8 Zeuthen-Birkenwerder.
Dank der neuen Möbel, haben wir besser übernachtet
Unsere Tour geht erst mal zum Alex. Das Alea 101 ist neu entstanden, sieht gut aus, dieser Würfel. Im Winter noch Baustelle, die 101 erinnert daran, dass am Standort Rathaus-/Ecke Gontard Straße vor 101 Jahren, also 1911, das erste Kaufhaus der Familie Brenninkmeijer, C&A in Deutschland eröffnet wurde. Nach langen gerichtlichen Verfahren hat die Familie das Grundstück wieder bekommen. Das Kaufhaus in den 1950-Jahren abgerissen, jetzt wieder in Familienbesitz.
Alea 101
In einer Galerie im Nicolaiviertel gehen wir auf die Suche nach einem Bild für das Wohnzimmer in Brühl, den Soulac sur Mer hat wohl bald ausgedient. Der Neubau für das Berliner Stadtschloss ist in Aktion, klar hier ist heute kein Feiertag, die Gelder für die Kuppel müssen noch gesammelt werden, der Anfang ist aus privaten Spenden finanziert.
Am neuen Stadtschloss
Die Schuldenuhr des Bundes wird tangiert auf dem Weg zum Potsdamer Platz. Eine Kaffeepause und die Regenschauern waren weiter gezogen in Richtung Rheinland. Wir entschlossen uns zum Sightseeing mit dem 100 er und 200 er Bus von Ost nach West, und umgekehrt. Besuch der Fanmeile am Brandenburger Tor, im Moment kein gutes Fotomotiv. Über die kürzeste U Bahnstrecke in Berlin U55, hier heißt es am Tag nur 5000-mal Tür auf Tür zu, Zurückbleiben bitte, nehmen wir am Hauptbahnhof die S 75 um am späten Nachmittag die Neue Bleibe ansteuern.
Kreuzberger Tag und Nacht als Biersorte lernten wir am Abend kennen. Bei Kalle Klein. Vom Flammkuchen über hausgemachte Pasta bis hin zur Crème Brulée oder auch nur eine Tasse Kaffee kann man hier alles bekommen.

Die zahlreichen Plätze auf dem Lohmühlenplatz tauschen wir gegen den Innenbereich. 2 mal Pizza und 2 mal Flammkuchen mit Kreuzberger Nacht, süßes dunkel Bier, und Kreuzberger Tag, helles Pils, lecker.

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