Samstag, 21. Juni 2014

Berlin, West.

Bikini Berlin, Erbaut inmitten von Trümmern des zerstörten Berlin, blickt das BIKINI BERLIN auf eine lange Geschichte zurück. Teil der denkmalgeschützten Einkaufszentren am Zoologischen Garten aus den 1950ern Jahren. Nach umfassender Restaurierung stehen rund 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche für Einzelhandel und Gastronomie zur Verfügung. Der Spitzname steht für die ehemalige horizontale Zweiteilung des Quergebäudes durch eine Freietage, das damals an ein Bekleidungsstück erinnerte. Man hat ja so wenige Zentren. Noch viel Leerstand.
Bikini Berlin direkt gegenüber der Gedächtniskirche
Direkt gegenüber der Gedächtniskirche auf drei Etagen, Einkaufen und Flanieren. Besondere Highlights von Bikini Berlin sind das große Panoramafenster in der Mall mit direktem Blick auf den Affenfelsen auf den Berliner Zoo und seine Tierwelt.
Mietboxen
Holzboxen Container sind an kreative Künstler vermietet. Dort kann man kaufen was das Herz begehrt oder auch nicht braucht.
Morgenlektüre
Eine Herzenzangelegenheit wurde dann am Kuhdamm geboten. CD Day Der CSD Berlin ist eine riesengroße Party auf den Straßen Berlins und zugleich zunehmend politischer.

Es wird beispielsweise für die Gleichstellung der Lebenspartnerschaft mit der Ehe gekämpft. Jedes Jahr gibt es ein besonderes Motto, das die Kernforderungen des CSD zusammenfasst. Es demonstrieren rund eine halbe Million Menschen für die Rechte von Homo-, Bi-, Transsexuellen auch unterstützt von Heterosexuellen. Die diesjährige Parade findet unter dem Motto LGBTI-Rechte sind Menschenrechte statt.







Die Route führt durch die Berliner Innenstadt und endet in diesem Jahr an der Siegessäule, wo die Straßenparty ihren Höhepunkt erreicht. Es gibt zahlreiche Stände und ein buntes Unterhaltungsprogramm auf der Bühne. Die Route führte vom Kurfürstendamm, Ecke Joachimstaler Straße über den Wittenbergplatz zum Nollendorfplatz, weiter über den Lützowplatz zur Siegessäule am Großen Stern. Die Geschichte des CSD Angefangen hat alles in New York City: Dort erhoben sich 1969 Schwule das erste Mal gegen die Unterdrückung durch die Polizei in einer Bar in der Christopher Street. In den darauffolgenden Jahren wurde mit einem Umzug in New York an diesen Tag erinnert. Inzwischen gibt es Christopher Street Days und Gay Prides auf der ganzen Welt.
Eine Gegendemonstration mit rund 10 Wagen und vielen Fußgruppen ging um 12 Uhr an der Ugandischen Botschaft, Axel-Springer-Straße, Charlottenstraße, Unter den Linden, Glinkastraße, Russische Botschaft, die Wilhelmstraße und den Potsdamer Platz zum Nollendorfplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.
Eine dritte CSD fand in Kreuzberg statt. Oranienplatz, mit kurzer Wegstrecke Heinrichsplatz, in der Oranienstraße wurde entspannt gefeiert. Somit waren über 500.000 Menschen zusätzlich in der Stadt. Damit nicht genug wurde noch die Fanmeile besucht. Selbst eingefleischte Berliner mussten sich der strengen Leibesvisitation gleich zweimal hingeben.

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