Bikini Berlin, Erbaut
inmitten von Trümmern des zerstörten Berlin, blickt das BIKINI BERLIN auf eine
lange Geschichte zurück. Teil der denkmalgeschützten
Einkaufszentren am Zoologischen Garten aus den 1950ern Jahren. Nach umfassender
Restaurierung stehen rund 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche für Einzelhandel
und Gastronomie zur Verfügung. Der Spitzname steht für die ehemalige
horizontale Zweiteilung des Quergebäudes durch eine Freietage, das damals an
ein Bekleidungsstück erinnerte. Man hat ja so wenige Zentren. Noch viel
Leerstand.
| Bikini Berlin direkt gegenüber der Gedächtniskirche |
Direkt gegenüber der Gedächtniskirche auf drei
Etagen, Einkaufen und Flanieren. Besondere Highlights von Bikini Berlin sind
das große Panoramafenster in der Mall mit direktem Blick auf den Affenfelsen
auf den Berliner Zoo und seine Tierwelt.
| Mietboxen |
Holzboxen Container sind an kreative Künstler
vermietet. Dort kann man kaufen was das Herz begehrt oder auch nicht braucht.
| Morgenlektüre |
Eine
Herzenzangelegenheit wurde dann am Kuhdamm geboten. CD Day Der CSD Berlin ist eine riesengroße Party auf den
Straßen Berlins und zugleich zunehmend politischer.
Es wird beispielsweise für die Gleichstellung der
Lebenspartnerschaft mit der Ehe gekämpft. Jedes Jahr gibt es ein besonderes
Motto, das die Kernforderungen des CSD zusammenfasst. Es demonstrieren rund
eine halbe Million Menschen für die Rechte von Homo-, Bi-, Transsexuellen auch
unterstützt von Heterosexuellen. Die diesjährige Parade findet unter dem Motto
LGBTI-Rechte sind Menschenrechte statt.
Die Route führt durch die Berliner Innenstadt und
endet in diesem Jahr an der Siegessäule, wo die Straßenparty ihren Höhepunkt
erreicht. Es gibt zahlreiche Stände und ein buntes Unterhaltungsprogramm auf
der Bühne. Die Route führte vom Kurfürstendamm, Ecke Joachimstaler Straße über
den Wittenbergplatz zum Nollendorfplatz, weiter über den Lützowplatz zur
Siegessäule am Großen Stern. Die Geschichte des CSD Angefangen hat alles in New
York City: Dort erhoben sich 1969 Schwule das erste Mal gegen die Unterdrückung
durch die Polizei in einer Bar in der Christopher Street. In den
darauffolgenden Jahren wurde mit einem Umzug in New York an diesen Tag
erinnert. Inzwischen gibt es Christopher Street Days und Gay Prides auf der
ganzen Welt.
Eine Gegendemonstration mit rund 10 Wagen und vielen
Fußgruppen ging um 12 Uhr an der Ugandischen Botschaft, Axel-Springer-Straße, Charlottenstraße,
Unter den Linden, Glinkastraße, Russische Botschaft, die Wilhelmstraße und den
Potsdamer Platz zum Nollendorfplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.
Eine dritte CSD fand in Kreuzberg statt.
Oranienplatz, mit kurzer Wegstrecke Heinrichsplatz, in der Oranienstraße wurde entspannt
gefeiert. Somit waren über 500.000 Menschen zusätzlich in der Stadt. Damit
nicht genug wurde noch die Fanmeile besucht. Selbst eingefleischte Berliner
mussten sich der strengen Leibesvisitation gleich zweimal hingeben.
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