5.Wanderung in 2016. Neuschnee in der
Heidelandschaft.
Wanderleitung: Gerd.
Anmerkung zur
Wanderleitung: Nach unseren Regeln hat die Leitung die Verantwortung zur
Streckenführung, ( Wer das Sagen hat ), Lokalität Nachmittagskaffee, und das Wetter
Wanderkarte: Erholungsgebiet Rureifel Karte
Nr.2
Wanderstrecke und Zeit: 11 Kilometer, 3h 28min, 65 hm.
Wegbeschaffenheit: gut ausgebautes Wegenetz, farbige
Markierung, teilweise barrierefrei zu nutzen. Heute viel Schnee und Matsch. Anspruch:
leicht. Wetter: + 1,8 Grad C,
bedeckt, leichter Nieselregen, morgens heftige Schneefälle, überwiegend
trocken.
Absagen erreichen den Wanderleiter in den frühen
Morgenstunden, bei der Bekanntgabe des Ziels mit dem Hinweis zuerst einen Kaffee
bei Hallmanns zu trinken, erfährt er Zustimmung. Nach dem Motto, es gibt kein
schlechtes Wetter bei passender Kleidung. Also doch zu viert unterwegs mit der
Berücksichtigung dass ein Wanderfreund einen Rippenbruch hat und eine
Flachstrecke mitwandern würde.
Als Startziel für die Wanderung in der Drover Heide wird
präzise der Parkplatz in der „Wewordenstraße“ im Ortsteil Drove vorgeschlagen.
Schnell ein Blick auf die Burg Drove, und über den Wanderweg Nummer 52 in
Richtung Heidelandschaft.
Dieser Rundwanderweg führt durch das überregional
bedeutsame Natur- und Vogelschutzgebiet. Die Drover Heide bietet sowohl dem
geübten Wanderer und Naturfreund als auch dem erholungssuchenden Spaziergängern
die Erkundung eines vielfältigen Heideerlebnisses.
Heute zeigt sich die Landschaft auf einer Fläche von
insgesamt 680 ha, in tiefem Weiß. Wo ehemals Soldaten ins Manöver zogen und
Panzer über die Hügel rollten, geht es auf urigen Wegen in Richtung Thum.
Nach Beendigung der militärischen Nutzung entstand
hier ein bedeutsamer Lebensraum für seltene und gefährdete Pflanzen- und
Tierarten. Heute war Ruhe im Gebüsch, ein murren der Mitwanderer über den
Zustand der Wege war zu vernehmen, letztendlich waren die Schuhe sauber durch
den Schnee
Weite Flächen Gras, Büsche und Birken in bezauberndem
weiß, das hatten wir nicht erwartet. An Kreuzungspunkten sind auf Infotafeln
die Standorte eingezeichnet jedoch diskussionswürdig.
Ein barrierefreier Aussichtshügel, der einen
Rundblick auf Heide- und Offenlandschaft ermöglicht wurde angelegt, dafür
wurden 900 Kubikmeter Kies aufgehäuft. Ein offener Unterstand ermöglichte den
langersehnten Imbiss, und wurde für ein Panoramabild per I Pad genutzt.
Im Ortsteil Drove im Bereich Heiliger Pütz beginnt, der
Berg-Tunnel-Weg der in Soller endet. Es handelt sich hierbei um die Trasse
eines in Nordrhein-Westfalen einmalig erhaltenen antiken Tunnels, zur
Wasserversorgung von Drove nach Soller zu römischen Zeiten, in
entgegengesetzter Richtung erreichten wir den Ausgangsort. Alle freuten sich,
noch mal eine Schneewanderung gemacht.


1 Kommentar:
Tolle Bilder
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