Montag, 15. Februar 2016

Drove.

5.Wanderung in 2016. Neuschnee in der Heidelandschaft.
Wanderleitung: Gerd.
Anmerkung zur Wanderleitung: Nach unseren Regeln hat die Leitung die Verantwortung zur Streckenführung, ( Wer das Sagen hat ), Lokalität Nachmittagskaffee, und das Wetter
Wanderkarte: Erholungsgebiet Rureifel Karte Nr.2
Wanderstrecke und Zeit: 11 Kilometer, 3h 28min, 65 hm.
Wegbeschaffenheit: gut ausgebautes Wegenetz, farbige Markierung, teilweise barrierefrei zu nutzen. Heute viel Schnee und Matsch. Anspruch: leicht. Wetter: + 1,8 Grad C, bedeckt, leichter Nieselregen, morgens heftige Schneefälle, überwiegend trocken.
Absagen erreichen den Wanderleiter in den frühen Morgenstunden, bei der Bekanntgabe des Ziels mit dem Hinweis zuerst einen Kaffee bei Hallmanns zu trinken, erfährt er Zustimmung. Nach dem Motto, es gibt kein schlechtes Wetter bei passender Kleidung. Also doch zu viert unterwegs mit der Berücksichtigung dass ein Wanderfreund einen Rippenbruch hat und eine Flachstrecke mitwandern würde.
Als Startziel für die Wanderung in der Drover Heide wird präzise der Parkplatz in der „Wewordenstraße“ im Ortsteil Drove vorgeschlagen. Schnell ein Blick auf die Burg Drove, und über den Wanderweg Nummer 52 in Richtung Heidelandschaft.
Dieser Rundwanderweg führt durch das überregional bedeutsame Natur- und Vogelschutzgebiet. Die Drover Heide bietet sowohl dem geübten Wanderer und Naturfreund als auch dem erholungssuchenden Spaziergängern die Erkundung eines vielfältigen Heideerlebnisses.
Heute zeigt sich die Landschaft auf einer Fläche von insgesamt 680 ha, in tiefem Weiß. Wo ehemals Soldaten ins Manöver zogen und Panzer über die Hügel rollten, geht es auf urigen Wegen in Richtung Thum.
Nach Beendigung der militärischen Nutzung entstand hier ein bedeutsamer Lebensraum für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten. Heute war Ruhe im Gebüsch, ein murren der Mitwanderer über den Zustand der Wege war zu vernehmen, letztendlich waren die Schuhe sauber durch den Schnee

Weite Flächen Gras, Büsche und Birken in bezauberndem weiß, das hatten wir nicht erwartet. An Kreuzungspunkten sind auf Infotafeln die Standorte eingezeichnet jedoch diskussionswürdig.
Ein barrierefreier Aussichtshügel, der einen Rundblick auf Heide- und Offenlandschaft ermöglicht wurde angelegt, dafür wurden 900 Kubikmeter Kies aufgehäuft. Ein offener Unterstand ermöglichte den langersehnten Imbiss, und wurde für ein Panoramabild per I Pad genutzt.
Im Ortsteil Drove im Bereich Heiliger Pütz beginnt, der Berg-Tunnel-Weg der in Soller endet. Es handelt sich hierbei um die Trasse eines in Nordrhein-Westfalen einmalig erhaltenen antiken Tunnels, zur Wasserversorgung von Drove nach Soller zu römischen Zeiten, in entgegengesetzter Richtung erreichten wir den Ausgangsort. Alle freuten sich, noch mal eine Schneewanderung gemacht.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Tolle Bilder