Montag, 29. Februar 2016

Wahlerscheid Feuerwachturm.

7.Wanderung noch mal im Schnee.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderstrecke und Zeit: 13,2 Kilometer, 3h 46min, 282hm auf, 274 hm ab.
Wegbeschaffenheit: gut ausgebautes Wegenetz, Schneedecke 3-5 cm Pulverschnee. Anspruch: mittel
Wetter: + 0,6 Grad C, strahlend blauer Himmel
Wie krank muss man sein bei diesem Wetter zu wandern, hört man oft aus Bekanntenkreisen. Am Tag der seltenen Krankheiten, so morgens in den Nachrichten, kommt Herbert und Gerd auf die Idee dem vermeintlichen Widerspruch Paroli zu bieten.
Startpunkt war der Parkplatz Wahlerscheid an der B 258 auf 628 hm dem höchsten Abschnitt des Nationalparks Eifel. Am 16. Dezember 1944 erreichen die Amerikaner das Forsthaus Wahlerscheid und geraten dort in die beginnende Ardennenoffensive. Von der 326. Volksgrenadierdivision werden sie wieder zum Rückzug gezwungen. Die Amerikaner taufen die Straßenkreuzung am Forsthaus Wahlerscheid, Heartbreak Crossroads. Erst am 31. Januar 1945 eroberten die Amerikaner Wahlerscheid endgültig.
Wir erobern den Weg links vom Parkplatz aus, so hatten wir die Sonne auf der linken Seite bis zum Abzweig am Döppeskaul. Ein kleiner Grenzfluss nach den Gebietsabtretungen in Folge des 1. Weltkriegs, hier ist schon die Wegbezeichnung GR 56 in rot weiß, sprich belgische Kennung.
Über den Weg des Gedenkens, ( Sentier du Souvenir ) schlendern bergab bis zur nächsten Abzweigung. Der Grenzbach begleitet uns bis kurz vor die Antoniusbrücke. Nun hieß es den Bach überspringen, ein Glück das ein Baumstamm den Sprung darüber erübrigte, so dass Herbert dort gut entlang balancieren konnte, na, wenn das kein Foto wert war.
In Höhe der Antoniusbrücke erreichten wir die einzige Tropfsteinhöhle in der Nord Eifel weit und breit. Der Eingang versprach schon imposante Einblicke, schade dass wir keine Taschenlampe dabei hatten. Fasziniert von dem Naturschauspiel nahmen wir den Weg querfeldein über eine Wiesenfläche bis in Höhe der Bundesstraße.
Auf der freien Fläche unterhalb des Brather Hofs pfiff der Wind so stark, das die Rotorblätter einer Anlage ins Schwingen gerieten. Nach Überquerung der B 258 ging es weiter bis zur Schutzhütte am Rothe Kreuz, vor einigen Wochen unter der Leitung von Norbert, von Dreiborn aus angesteuert.
Über den Weg Nummer 21 wurde das Plüngelbachtal erreicht, geht man hier am Teich links so sind im April in Richtung Erkensrur ausgedehnte Narzissen Wiesen zu bewundern, einige Wege haben als Label die Blume als Kennzeichnung.
Nun leicht ansteigend entlang des Wüstebach, da hat man am Nachmittag die Sonne von vorne mit ihrem wärmenden Strahlen geht es zurück zum Ausgangspunkt. Die Außentemperaturen mit + 0,6 Grad o.k. Der Sonnenschein, die leichte Pulverschneedecke, frischer Wind, morgen soll laut Metrologen der Frühlingsanfang sein. Den Frühling erlebt ein Mitwanderer im Moment in Fuerte, was eine SMS bestätigte, allerdings bei Aprilwetter.

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