Montag, 18. April 2016

Fronrath.

Die Ahrberge.
Das Ahrgebirge, ein Teil der Eifel südlichen Teil, liegt an der Nahtstelle der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz am linken bzw. nordwestlichen Ufer der Ahr, etwa 40 km südwestlich von Bonn. Das kleine Gebirge wird von einem Viereck begrenzt, das von Altenahr im Nordosten, Antweiler im Süden, Blankenheim im Westen und Bad Münstereifel bzw. Meckenheim im Norden umschrieben wird. Im Norden geht das Gelände des Ahrgebirges in die Kölner Bucht über, im Osten fällt es zum Tal des Mittelrheins ab, im Süden erhebt sich jenseits der Ahr die eigentliche Eifel (bis 747 m). Im Westen erstreckt sich der Zitterwald und im Nordwesten die Nordeifel.
Zu den Bergen im Ahrgebirge gehören unter anderen: • Aremberg (623 m ü. NN) mit der Burg Aremberg• Michelsberg (588 m) • Junkerberg (557 m) • Knippberg (537 m) • Hühnerberg (Lommersdorf) (533,5 m) • Kopnück (514 m) • Hühnerberg (Kirchsahr) (398 m)
Wanderleitung: Dieter.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.9 Das Ahrtal, zwischen Schuld und Sinzig am Rhein.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  11,3 Kilometer, 03:38 h, 320 hm.
Wegführung: .Kurze Strecke Weg Nr. 3, dann querfeldein bzw. die berüchtigten dünnen Linien auf der Karte. Breite alte Wirtschaft Wege.
Anspruch: mittel. Wetter: + 9,9 ° Grad C Sonne bedeckt.
Startpunkt war an der K 55 die im bescheidenen Ort Fronrath endet, nicht zu verwechseln mit Fronrath in der Gemeinde Kall. Die heutige Wanderleitung hatte als Ziel, kaum Steigungen oder Gefälle in den Ahrbergen. So wurden die dünn gezeichneten Wirtschaftswege als Wegführung gewählt, die in der Karte Nr. 9 und auf der Elektronik verzeichnet waren. Bezwingen mussten wir einen Mannshohen Zaum mit Spezialhilfsmitteln.
Die Fernsicht war passabel, und die wilden Kirchbäume und Schlehenhecken entfalten so langsam ihr Aussehen. Die Unterstützung der Kompass App erwies sich als hilfreich und somit wurden Wege eingeschlagen die halt manchmal kurz steil ab zum nächsten breiteren Weg führten. Hier war Zeit und Muße die geologischen Besonderheiten der Bergwelt unter fachkundiger Kenntnis zu erläutern. Die Eifel ist halt eine der abwechslungsreichsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Ihre Vergangenheit, die vor ca. 50 Millionen Jahren in der Tertiärzeit begann und erst mit der jüngsten Eiszeit zu Ende ging, hat eine einzigartige Formenwelt in dieser Region hinterlassen. Spalten und Störungen, wurden uns näher gebracht.
Das gesetzte Ziel so wenig wie nötiger Höhenmeter zu wandern führt halt dann zu einem ungewöhnlichen Routenverlauf, so das ein kleiner Streckenabschnitt im Verlauf nicht unbekannt blieb.
Noch eine Aussicht auf den Sender Schöneberg im Brohltal und eine Ruhepause an der privaten Jagdhütte mit dem Namen Partisan bzw. Hamachrireis, beendet die Höhenweg Tour ohne große Anstrengung.
Das Frühlingshoch Norbert wird uns diese Woche noch verwöhnen, ein Hinweis dass in seiner Abwesenheit Norbert für die nächste Planung bestimmt wurde.


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