Montag, 25. April 2016

Hollerath.

Die Narzissen Blüte bei Schnee.
Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd. Die Eifel bietet eine große Anzahl an hervorragenden Naturplätzen. Die Grenzen überschreiten und den ganzen Tag auf belgischer Seite, durch den Schnee bzw. Schneematsch wandern, im Staatswald Foret Domaniale Dreiherrn.
Das Naturschutzgebiet, ist durch seine Niedermoorvegetation und Nassgrünlandbrachen auszeichnet. Im Frühjahr blühen hier mehr als zehn Millionen wild wachsender gelber Narzissen. Durch diese weitflächigen Narzissen Wiesen gewann dieses Naturschutzgebiet einen hohen Bekanntheitsgrad. Alljährlich kommen viele Touristen hierher um die Narzissen Blüte im Frühjahr zu bewundern.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.4/14 Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden Gemünd.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 16,3 Kilometer, 04:47 h, 307 hm.
Wegführung:
Anspruch: schwierig. Wetter: + 3,0 ° Grad C bedeckt, Schneeschauer.
Startpunkt war der Wanderparkplatz an der B 265 hinter der Ortschaft Miescheider Heide. War das eine Aussicht. Hier auf 673 hm, Schnee und dunkle Wolken.
Das Motto der heutigen Wanderleitung, mal einen anderen Einstieg zu den Narzissen Wiesen erkunden. Keine Wanderwege sondern die dünnen schwarzen Linien der Wanderkarte studieren und prompt stehen wir mitten im Langelenvenn. Hohe Gräser, kleine Tümpel, das macht richtig Freude.
Über breite Forst Wege, die leider eine Schwarzdecke aufwiesen, den GR 56 wurde nach ca. 6 Kilometern, die touristisch erschlossene Route vom Hollerather Knie erreicht. Am Jansbach gab es vorab die ersten Blütenexemplare der wilden Narzissen zu sehen. Nach einem leichten Anstieg wird das Tal der Olef erreicht, wo sich sonntags wohl Herrschaften von Wandersleuten tummeln, das signalisieren die zwei Dixi Toiletten am Wegesrand.
Über das Symbol des Narzissen Weges geht es dann leicht ansteigend dem Jansbach entlang über einen urigen Pfad der im Nirwana endet. Der Schwierigkeitsgrad gleicht einem Klettersteig, nasse Wurzeln, Sumpflöcher und Baumstämme sind zu überwinden.


Wieder auf dem GR 56, der ist in voller Breite durch die Rodungsarbeiten schwer verunstaltet, die einsetzenden Schneeschauern tragen dazu bei das Schuhwerk und die Kleidung dementsprechend zu markieren. Wegmarkierungen sind auch keine mehr vorhanden, so dass die tiefen Schneespuren vom Morgen uns zum Parkplatz führen. Der krönende Abschluss ist Eissplittertorte in Kommen.

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