Auf den W Wegen, Wachholderwanderwege.
Die
Wacholdersträucher auf der heutigen Wanderung zwischen Waldorf und Alendorf vermehren
sich seit dem Mittelalter auf den Hügeln dieser Landschaft
auf ganz
natürliche Weise, der Kalkmagerrasen verfilzte mit den Jahren. Seit 1987 zieht
ein Schäfer regelmäßig mit seinen Tieren über die sanften Hügel mit den
Wacholdersträuchern hindurch, um das relativ spärliche Gras kurz zu halten. Bei
der Wachholderheide in Alendorf handelt es sich um die größte dieser Art in
Nordrhein-Westfalen und eine der größten in ganz Deutschland.
Wanderleitung: Herbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.15 Ferienregion
Oberes Kylltal.
| Teilstrecke bis zur Mittagspause |
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 13,86 Kilometer, 3h 43 min, 340
hm.
Wegführung: Quellenweg, örtliche Wege Nr.W,
bzw. 37 ,Eifelsteig, vielfach über gut gedüngte Wiesen.
Anspruch: mittel. Wetter: + 11,7 Grad C, bedeckt, eine leichte
Schauer am Morgen, mittags bedeckt und ab und an Sonne.
Startpunkt war an der Kirche in Ripsdorf. Hier im
Süden der Eifel erhebt sich jenseits der Ahr die eigentliche Eifel in der Ferne
bis auf 747 hm. Unsere Höhenwanderung beginnt bei ca. 500 hm. Zuerst über den
traditionellen Brotpfad geht es bergan bis zur Schutzhütte am Stromberg. Lange
Suche ist notwendig im Archiv um zu behaupten an dieser Stelle waren wir schon
mal. Im August 2008 war Jürgen noch mit von der Partie, damals war der
Startpunkt bei Café Maus. Schnell noch klären wie es weitergehen soll.
Der Gemeindeteil Ripsdorf liegt ungefähr in der
Mitte der Hochebene, die sich zwischen der oberen Kyll und der oberen Ahr
ausdehnt. Umflossen wird er vom Schafbach, der Ahr und vom Lampertsbach. Ein
Teil des Wacholder-Naturschutzgebietes Lampertstal liegt in der Gemarkung
Ripsdorf.
Bergab ins Tal und dann überwiegend über gut
gedüngte Wiesen wird der Ort Waldorf angesteuert, der Nieselregen hat
nachgelassen und die Luft ist reingewaschen und tolle klare Weitschichten tun
sich auf. Doch erst mal Wind und Regen trotzen und das auf freier Prärie.
Der Ort Waldorf wird 1157 als Valendorf zum ersten
Mal erwähnt. Hier siedelten sehr früh die sogenannten Walen, römisch-keltisch,
die nach der Römischen Herrschaft zurückgeblieben waren. So ergibt sich die
Bedeutung des Ortsnamen: Dorf der Walen. Wohl deshalb hat der Pfarrer einen
kleinen Stellplatz.
Hinter Waldorf hatte der Osterhase für uns eine
Überraschung auf einer Leichtpalette platziert, in einem Unterstand für
landwirtschaftliche Geräte.
Vor lauter Freude war dann die aufgezeichnete Route
auf dem I Pad regelrecht weg gewischt und so schnell nicht zu finden. Neustart
der Auswertung vornehmen und in aller Ruhe zu Hause suchen, kein Problem es
erfolgt eine automatische Speicherung, wieder was gelernt.
| Streckenabschnitt nach der Mittagspause |
Weiter an Esch vorbei, rechts liegen lassen, präsentierte
sich eine einmalig üppige Wacholdervegetation auf dem 650 ha großen Naturschutzgebiet
Eine Römerstraße führte von Jünkerath, Esch über
Alendorf und Waldorf nach Blankenheim. An dieser Straße wurde bei Alendorf eine
römische Siedlung entdeckt. Später wurde das fruchtbare Gebiet der Alendorfer
Kalkmulde schon früh von den Franken besiedelt. Am Griesheuel auf 564 hm, noch
mal die Aussicht genießen bevor wir in Blankenheim ein neues Kaffee finden.
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