Montag, 12. September 2016

Dedenborn

Durch das Tal der Rur auf die Höhen des Kermeter.
Wanderleitung: Norbert.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  18,5 km, 04:38 h Echtzeit 442 hm.
Wegführung: Nr. 33,32,Querung L 106, Eifelverein, A 3 Rothe Kreuz, 29,31. Diese Nummern sind erneuert, oder verdoppelt. Haha.
Anspruch: schwierig  Wetter: + 26,5 Grad C, bedeckt, Sonne. 
Dedenborn grenzt sehr zentral und unmittelbar an das Langerscheider Waldgebiet ein 110m² große Schutzgebiet. Inmitten einer Landschaft aus Wald und Wasser und wird im Nationalpark Eifel als Perle der Rur bezeichnet. Egal ob zu Fuß oder auf dem Rücken der Pferde, per Rad oder auf einem Schiff, der Nationalpark vermitteln immer wieder neue Eindrücke und Erlebnisse.
Dedenborn liegt 5 km vom Wasser entfernt auf einer Hochfläche inmitten agrarisch genutzter Flächen. Ein Naturlehrpfade auf der Grundlage eines älteren Waldlehrpfads entlang der Rur-Auen zwischen Einruhr und Dedenborn; sorgt für dauerhafte Beherbergung von Feriengästen, viele Campingplätze.
Den Parkplatz in der Nähe der Kirche von Dedenborn nutzen wir für unseren Tour Start. Sollte doch einfach sein, dem Kreuzweg folgend. Frage ist nur abwärts oder aufwärts. Zu bewundern ist eine mächtige Linde die ein Naturdenkmal ist. Im Tal ging es eine ganze Zeit entlang der Rur, dort war durch die Sonneneinwirkung die Farbe der Weiden silberschimmernd, und unsere Strecke im Schatten. Der langanhaltende Sommer zurzeit trägt wohl dazu bei das selbst montags viele unterwegs sind.
Nach Querung der L 106, und einer kurzen Orientierung ging es leicht an durch ein kleines Bachtal, der Riffelsbach, bis auf Höhe 594 Meter zum Kreuzungspunkt Forsthaus Rothe Kreuz. Eine Waldschneise im Langerscheider Waldgebiet, das vor Jahren im Winter noch leicht begehbar war, ist zu gewuchert und eignet sich nicht als Abkürzung, beziehungsweise Alternative die gepflasterte Straße zu umgehen.
So blieb uns nicht erspart bis auf Höhe 523 Meter dem Belag zu trotzen. Wenn die Wanderleitung schon sagt, da wäre ich besser zu Hause geblieben das heißt schon was.
Das blaue Symbol der Schlemmerroute den Morsbacher Hof im Herzen des Nationalparks Eifel, nur 4 Km von Vogelsang und 200 m vom Eifelsteig entfernt, steuern wir mit dem Auto am Ende der Tour an.
Der Eifeler Vierkanthof stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde originalgetreu restauriert. Die Besitzer. Christiane & Rolf Reinartz haben sich 2011 einen Traum erfüllt. Café und Übernachtungen, selbstgebackenen Kuchen spendiert durch die Wanderleitung und die Welt war wieder in Ordnung.

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