Dienstag, 6. September 2016

Heimbach.

Das Rurtal zwischen Heimbach und Hausen durch die stille Eifellandschaft erwandern.
Nach einem Artikel in der Kölnischen Rundschau, das wäre doch was um
neue Wanderschuhe zu testen für das sandige Brandenburg im nächsten Jahr.
Wanderleitung: Vadder.
Wanderkarte: Wanderkarte Nr.2 Erholungsgebiet Rureifel, Grafische Darstellung in der Kölnischen Rundschau mit Beschreibung.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  14,3 km, 04:52 h Echtzeit 328 hm.
Wegführung: Nr. 3,68,58,48,
Anspruch: mittel. Wetter: + 26,0 Grad C, Sonne pur, keine Bewölkung.
Eine Wegbeschreibung der Zeitung für die begleitende Dame, zur Orientierung, mal sehen was daraus wird. Deshalb müsste man erst mal wissen wie ist der Flusslauf und in welcher Richtung liegt der erste Zielort. Hier ein Auszug aus der Beschreibung:
Vom Parkplatz links an der Rur entlang (29) nach 150 m rechts über den Holzsteg, dahinter links weiter der Rur abwärts folgen. Die Hasenfelder Straße queren, dann links über die Rur und dahinter rechts und dahinter rechts in die Straße auf Wissen Woog. In Höhe des Schwimmbades halbrechts und unmittelbar hinter dem Sportplatz links durch ein Bachtälchen aufwärts (3). Nach gut 200 Metern an einem Wege T rechts, nach 50 Meter an einem Brunnen halbrechts und nach 80 m dem ansteigenden Fahrweg folgen.
Die beiliegende Grafik ist da doch schon übersichtlicher, die Eifelvereinskarte besser, und ein I Pad mit Kompass Kartenupdate einfach top. Was die Wanderung nun noch toppen konnte waren die Wetterbedingungen. Angenehme Temperaturen kein Regen angesagt. Sonne pur bei 26 Grad C.
Der Rur abwärts folgen, aber wir ist die Fließrichtung des brauen Wassers, das seine Herkunft aus den Moorgebieten des Hohen Venn nicht leugnen kann.
Die Burg Hengebach von 1190-1218 auf einem kleinen steilen Berg errichtet ist ein Magnet was Heimbach für Tagestouristen anzieht. Nach einem Stadtbrand um 1687 Ruine und im zweiten Weltkrieg schwer zerstört erstrahlt alles seit in den 60 er Jahren der Aufbau begann. Hier in der kleinsten Stadt von NRW fährt auch ein Bimmel Bähnchen, das werden wir bei einem weiteren Besuch nutzen.
Die erste Etappe ist das Dorf Hausen, welches als Golddorf einen Landeswettbewerb gewann und sich stolz präsentiert. Die Eigeninitiative der Einwohner zeigt die herausgeputzten Häuser und Blumenarrangements. Direkt hinter dem Ort ging es steil an, die 150 Höhenmeter auf den grob zurecht gepflückten Weg hatten es in sich, da ist das sandige Brandenburg der begleitenden Dame lieber.
Die Aussichten auf dem Höhenzug waren in leichtem Dunst gehüllt jedoch das Siebengebirge erkennbar. Als Entschädigung gab es am Wegrand leckere Pflaumen und tolle Ansichten auf den Ort Heimbach und die Landschaft. Der Kalorienbedarf wurde dann am Abend mit Freunden im Vellini abgedeckt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Konnte über das bergauf und ab leider nicht meckern habe mir die Strecke selbst ausgesucht