Montag, 10. April 2017

Eicherscheid.

Links und rechts der Rur.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 3 Monschauer Land Rurseengebiet.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter:  15,3 km , 04:13 h Echtzeit, 490 hm.
Wegführung: Start ist die Dorfmitte an der L 106.
Anspruch: mittel schwer.
Wetter: +10,6 Grad C, bedeckt.
Links und rechts der Rur führt die heutige Rundtour, als Recherche aus dem Internet, durch die Kulturlandschaft Monschauer Heckenland. Unser Start ist an einer alten Linde direkt an der L 106. Die abwechslungsreiche Tagestour führt über die Eichenscheider Hochfläche, über den Wanderweg Nr. 7,17,37 geht es bergab entlang des Drosselbaches ins Tal der Rur.

Rund um Eicherscheid trennen nicht Zäune, sondern weitläufige Flurhecken die Felder und grenzen somit das Vieh ein. Die Hochfläche bietet einen kilometerweiten Ausblick man tangiert markanten Felsformationen wie der Uhusley und hochgelegenen Aussichtspunkte, weißes Kreuz, mit tollen Fernsichten über das Heckenland oder das verschlungene Rurtal.
Die Heckenlandroute führt einen durch abwechslungsreiche Grünlandschaften, sowohl bergauf als auch bergab. Natur pur durch die Mischwälder der Eifel. Sehenswert sind die vielen Buchenhecken, die auf den Höhen den Wanderer vor den oft zügigen Eifelwinden schützen. Die waren bei der heutigen Wanderung zu spüren, gestern im Rheinland noch 24 Grad C hier auf Nachfrage, gestern 18 Grad C und heute 10 Grad C weniger. Man kann erahnen welche Pflege die Hecken brauchen.
Von unseren Vorvätern angelegt um Weiden und Äcker vor starken Winden zu schützen, werden die Buchenhecken wegen ihrer zeitintensiven Pflege, heutzutage oft von Hecken aus Thuja, Eibe oder Liguster abgelöst. Gerade wegen der Einzigartigkeit der Buchenhecken sollte man diese Wanderung genießen. Etwa zur Hälfte der Strecke begleitet der Eifelsteig die Tour durch das Rurtal.

Im Tal der Rur folgen wir dem Kennzeichen Eifelsteig und kommen über Uhusley, bis kurz vor Hammer. Dort geht es links weiter auf dem Eifelsteig, der nach ein paar Metern Straßenrain in einen Pfad hineinführt. Nun beginnt ein fordernder Anstieg von ca. 100 Höhenmetern, vorbei an einem Kruzifix und Gedenkstein für einen Kriegsminenopfer bis zum Erreichen eines Schilderbaums. Wir machen nach links einen Abstecher zur Hütte Weißes Kreuz und können dort den zweiten schönen Ausblick auf das Rurtal und Widdau werfen. Das Weiße Kreuz oberhalb von Hammer an der Straße nach Eicherscheid wurde vom Theaterverein Eicherscheid aufgestellt. Es ist ein großes Kreuz aus Eichenbalken, welches weithin im Rurtal sichtbar ist. Der Zweck ist christlich.
Steil bergab geht es nach Hammer am Campingplatz vorbei wird die Rur nun der Begleiter auf der linken Seite. Über einen Hohlweg der leicht schlammig war führt die Strecke zuerst in die falscher Richtung nach Dedenborn. Eine scharfe Kehre und die Richtung bedeutet, es ist alles im Lot.

Nach Querung der Landstraße von Hammer nach Dedenbach geht es rechts der Rur entlang. Eine Bank mit Tisch lädt zur Mittagspause ein. In Anbetracht des nahen Osterfestes gibt es von Norbert gefärbte Eier. Über einen langgezogenen Serpentinenweg werden nach 1 Stunde die ersten Häuser von Eicherscheid sichtbar. Drei Meinungen der Wanderer waren eindeutig, imposante Landschaft, mächtige hohe amerikanische Fichten, steile Felsen, tiefe Abhänge und insgesamt 490 Höhenmeter, alle waren zufrieden, auch mit dem Kuchenangebot bei Hallmann in Nideggen.

Keine Kommentare: