Links und rechts der Rur.
Wanderleitung: Gerd.
Wanderkarte: Nr. 3 Monschauer Land
Rurseengebiet.
Wanderstrecke, Zeit und Höhenmeter: 15,3 km , 04:13 h Echtzeit, 490 hm.
Wegführung: Start ist die Dorfmitte an der L
106.
Anspruch: mittel schwer.
Wetter: +10,6
Grad C, bedeckt.
Links und rechts der Rur
führt die heutige Rundtour, als Recherche aus dem
Internet, durch die Kulturlandschaft Monschauer Heckenland. Unser Start
ist an einer alten Linde direkt an der L 106. Die abwechslungsreiche Tagestour
führt über die Eichenscheider Hochfläche, über den Wanderweg Nr. 7,17,37 geht
es bergab entlang des Drosselbaches ins Tal der Rur.
Rund um Eicherscheid
trennen nicht Zäune, sondern weitläufige Flurhecken die Felder und grenzen
somit das Vieh ein. Die Hochfläche bietet einen kilometerweiten Ausblick man
tangiert markanten Felsformationen wie der Uhusley und hochgelegenen
Aussichtspunkte, weißes Kreuz, mit tollen Fernsichten über das Heckenland oder
das verschlungene Rurtal.
Die Heckenlandroute führt
einen durch abwechslungsreiche Grünlandschaften, sowohl bergauf als auch
bergab. Natur pur durch die Mischwälder der Eifel. Sehenswert sind die vielen
Buchenhecken, die auf den Höhen den Wanderer vor den oft zügigen Eifelwinden
schützen. Die waren bei der heutigen Wanderung zu spüren, gestern im Rheinland
noch 24 Grad C hier auf Nachfrage, gestern 18 Grad C und heute 10 Grad C weniger.
Man kann erahnen welche Pflege die Hecken brauchen.
Von unseren Vorvätern
angelegt um Weiden und Äcker vor starken Winden zu schützen, werden die
Buchenhecken wegen ihrer zeitintensiven Pflege, heutzutage oft von Hecken aus
Thuja, Eibe oder Liguster abgelöst. Gerade wegen der Einzigartigkeit der
Buchenhecken sollte man diese Wanderung genießen. Etwa zur Hälfte der Strecke
begleitet der Eifelsteig die Tour durch das Rurtal.
Im Tal der Rur folgen wir
dem Kennzeichen Eifelsteig und kommen über Uhusley, bis kurz vor Hammer. Dort
geht es links weiter auf dem Eifelsteig, der nach ein paar Metern Straßenrain
in einen Pfad hineinführt. Nun beginnt ein fordernder Anstieg von ca. 100 Höhenmetern,
vorbei an einem Kruzifix und Gedenkstein für einen Kriegsminenopfer bis zum
Erreichen eines Schilderbaums. Wir machen nach links einen Abstecher zur Hütte
Weißes Kreuz und können dort den zweiten schönen Ausblick auf das Rurtal und
Widdau werfen. Das Weiße Kreuz oberhalb von Hammer an der Straße nach
Eicherscheid wurde vom Theaterverein Eicherscheid aufgestellt. Es ist ein
großes Kreuz aus Eichenbalken, welches weithin im Rurtal sichtbar ist. Der
Zweck ist christlich.
Steil bergab geht es nach
Hammer am Campingplatz vorbei wird die Rur nun der Begleiter auf der linken
Seite. Über einen Hohlweg der leicht schlammig war führt die Strecke zuerst in
die falscher Richtung nach Dedenborn. Eine scharfe Kehre und die Richtung bedeutet,
es ist alles im Lot.
Nach Querung der Landstraße
von Hammer nach Dedenbach geht es rechts der Rur entlang. Eine Bank mit Tisch lädt
zur Mittagspause ein. In Anbetracht des nahen Osterfestes gibt es von Norbert
gefärbte Eier. Über einen langgezogenen Serpentinenweg werden nach 1 Stunde die
ersten Häuser von Eicherscheid sichtbar. Drei Meinungen der Wanderer waren
eindeutig, imposante Landschaft, mächtige hohe amerikanische Fichten, steile
Felsen, tiefe Abhänge und insgesamt 490 Höhenmeter, alle waren zufrieden, auch
mit dem Kuchenangebot bei Hallmann in Nideggen.
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