Freitag, 14. April 2017

Oberkassel.

Die Rabenlay
Ein Bericht in der Rundschau bewegt uns zu einem Spaziergang am Karfreitag. Parken an der Landstraße zwischen Oberkassel und Vinxel über den Rheinsteig und nach 2 Kilometer ist das Ziel schon erreicht, ohne Steigungen.
Der Artikel beschreibt folgendes:
Einen einzigartigen Ausblick genießen und mehr über die Geschichte des Rheintals von der Steinzeit bis heute erfahren können Besucher ab dem Frühjahr auf der neuen Aussichtsplattform an der Rabenlay in Oberkassel. Am Dienstag den 14.04.2017 wurde die 24 Quadratmeter große Holzkonstruktion montiert. Gefördert wird das Projekt von der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege mit 66 000 Euro sowie vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW und dem Landschaftsverband Rheinland.
Die Plattform wurde oberhalb der berühmten Fundstelle der Oberkasseler Menschen angebracht. Das 1914 im Zuge von Steinbrucharbeiten im Bereich der Rabenlay entdeckte Doppelgrab eines Mannes und einer Frau ist
rund 14 000 Jahre alt und gehört nicht zuletzt aufgrund der Beigaben, ein Knochenstab mit Tierkopfverzierung, ein Geweihstück in Form einer Elchkuh und der Penisknochen eines Bären sowie den Resten eines der frühesten Haushunde weltweit zu den bedeutendsten altsteinzeitlichen Funden Europas .
Tafeln informieren über Fundstelle und Geschichte Die Originalfunde werden heute im LVR-Landesmuseum Bonn präsentiert. Schon vor dem 100. Jahrestag der Grabentdeckung im Jahr 2014 gab es Überlegungen, einen Ort zu schaffen, an dem die herausragende Bedeutung gewürdigt werden sollte.
Ein mit der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft durchgeführter Workshop ergab, dass der bisherige Platz aufgrund seiner schlechten Einbindung in das Wegenetz und seiner versteckten Lage kaum geeignet war.
Diesen Platz hat der Berichterstatter schon mal mit Dieter erkundet. Stattdessen wurde ein Platz oberhalb der Fundstelle favorisiert, wo sich bereits Tafeln mit Informationen über das Doppelgrab befanden, direkt am Abgrund.
Die gesamte Plattform war noch abgesperrt mit dem Hinweis man solle sich in Geduld üben. In der Tat, wenn einer die Absperrung überwindet folgen die nächsten. Schade dass die Sicht auf die Bundesstadt durch hohe Bäume behindert ist. Da fahren wir lieber nach Königswinter und genießen Eis am Rhein.

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