Sonntag, 11. Juli 2021

Monreal.

 Zur Abwechslung mal wieder einen Themenweg.

Das Profil des Themenweges, eine kleine Herausforderung nach der 2. Impfung

Monreal, das klingt schon ein wenig royal. Das dieser Ort noch die Bezeichnung erlangt das Schönste Dorf der Eifel, da wird man neugierig. Der Themenweg MR ist wie alle Traumpfade gut beschildert und somit viel Zeit für die Blicke in die Landschaft.

Startplatz, linksrum gegen den Uhrzeiger, das historische Dorf später

Wir starten am Bahnhof was fast auch der einzige Parkplatz des idyllischen Ortes ist. Diesmal fällt die Wahl so aus gegen den Uhrzeitersinn. In Anbetracht der Steigungen ein guter Beginn am Morgen. So bleibt am Nachmittag ein Bummel durch den Ort, derweil viele wohl nur zur Kaffeefahrt am Nachmittag unterwegs sind. Was sich später bewahrheitet. Auf halber Strecke treffen wir eine Wanderin aus Königswinter.

schmale Pfade, rutschiger Untergrund, Balance halten

Unterwegs auf den Spuren der Ritter, so lautet das Motto, dazu zählen die Ruinen der Löwen- und Philippsburg über dem mittelalterlichen Fachwerkort Monreal. Versprochen werden steile verschlungene Waldpfade, abenteuerliche Schluchten und spektakuläre Weitblicke.

über Stock und Stein

Vom Bahnhof in Monreal führt ein der Weg entlang der Elz und hinter dem Sportplatz quert diese und über einen Serpentinenanstieg mit Krüppeleichen bewachsenen, ein karger Steilhang, heute sehr rutschig geht es auf halber Höhe parallel zur Bahnlinie durch das Thürelztal. Insgesamt ist der Weg sehr schmal und die Entscheidung erst der Anstieg war nach den Regentagen goldrichtig.

Hochsimmer und Hochstein im Hintergrund, linker Bildrand die Phillipsburg

Nach Querung der Landstraße L 98 wird durch die Wiesenlandschaft der Blick auf den Hochsimmer und Hochstein, letzterer bei der vier Berge Tour bestiegen sichtbar. Ebenso Teile der Ruine Phillipisburg und Teile der Neubebauung außerhalb den historischen Ortskerns sind zu sehen.

Die Ruinen zum Themenweg Monrealer Ritterschlag

Alles so Nahe und doch weit weg weil die Wegführung sanft abwärts durch weite Kurven ins Elzbachtal führt. Der tief eingeschnittene Hohlweg bergauf hätte nicht unbedingt sein müssen war jedoch Ansporn an der Kapelle Schnürenhof eine Verschnaufpause einzulegen.

gedeckte Tafel mit Ruine im Hintergrund

Infos an den Häusern

eingemauerte Steinkugel von 1632

Die Elz mitten durch das Dorf

Auf der Schlossbrücke

Das Schiff Haus

Das alte Pfarrhaus, heute Café zum Bahnhof 900 Meter

Schmaler Pfad zum Neubaugebiet und dann entlang der Elz zum historischen Ortskern. Viele historische Hinweise an den Fachwerkhäusern, gemütlich gedeckte Kaffeetische und wunderbare Bauten. Am alten Pfarrhaus vorbei wird der Startpunkt erreicht, wo morgens ein Auto stand ist jetzt Hochbetrieb. Das Schöne an den Rundwegen ist die Tatsache man kann die zurückgelegte Strecke je nach Straßenführung aus dem Auto heraus nach mal Revue passieren lassen. Die Wanderkarte Nr. 32 Osteifel von 2003 wäre nicht dienlich gewesen. 

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Sehr schön aber 😅